Paris St. Germain: Deshalb ist Neymar der Verlierer des Jahres

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Deshalb ist Neymar der Verlierer des Jahres

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Neymar ist die große Enttäuschung in Paris St. Germain. Der brasilianische Superstar hatte ein sehr schwaches Jahr

Quelle: REUTERS

Blockiert, ausgestellt, ausgebuht: Neymar hatte das schlechteste Jahr seiner Karriere. Gute Vorsätze für 2020 fehlen ihm nicht. Der Brasilianer aus Paris St. Germain sagt: "Das Ziel ist die Champions League".

KKurz vor Jahresende schaffte es Neymar auf das Podium. Bei den am meisten googelten Athleten im Jahr 2019 belegte er den zweiten Platz. Um diesen Erfolg richtig einzustufen, sollte hinzugefügt werden, dass Antonio Brown als Nummer eins gelandet ist, der sich mit Clubwechseln, Vergewaltigungsvorwürfen und Social-Media-Kreuzzügen die Spitzenposition erarbeitet hat.

Bei Fußballprofi Neymar ging es mehr um Klatsch als um Sport. Er ließ sich auch in den Netzwerken austoben und wurde auch sexueller Übergriffe verdächtigt: Die Gerichte erkannten jedoch, dass die Werbung des Models Najila Trindade eine kalkulierte Inszenierung von Opfern war. Der Vereinswechsel am Ende hat bei ihm nicht geklappt. Sein Nachlassen nach seiner Rückkehr von Paris St. Germain zum FC Barcelona dominierte immer noch den ganzen Sommer.

Neymar spielte auch 2019. Ein bisschen. 1773 Minuten in vier Wettbewerben. Er wurde beim Ausscheiden aus der Champions League gegen Manchester United verletzt vermisst, fungierte aber dennoch als Sperre für die Schiedsrichter-Beleidigung – natürlich auf Instagram – zu Beginn dieser Saison. Auch die Südamerikameisterschaft, bei der Brasilien den ersten Titel in der Kontinentalmeisterschaft seit zwölf Jahren feierte, musste verletzungsbedingt ausfallen. Infolgedessen schaffte es einer der talentiertesten Kicker dieser Zeit nicht einmal in die Top-30-Kandidatenliste, als er die Zeitschrift „France Football“ über die Spieler des Jahres 2019 („Goldener Ball“) wählte.

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Neymar wird bei Heimspielen von der PSG Ultras ausgebuht

Quelle: AFP

Das war – offensichtlich so sehr, dass er dem gleichen Blatt kurz vor Weihnachten ein kurzes, bescheidenes Interview gab. "Wer ist ein Beispiel? Existiert Perfektion? Nur Gott ist perfekt", fragte er zurück nach den Führungsqualitäten. "Jeder hat seine kleinen Fehler. Ein Anführer ist jeder, der seinem Team zum Sieg verhilft. … Jeder hat seine eigene Art, ein Führer zu sein, und seine eigenen Stärken. "

Die Frage ist, ob seine Vorgesetzten es auch als Basisdemokratie ansehen, nachdem sie ihn zum Franchise-Spieler des Scheich-Clubs für ein Gesamtvolumen von rund 700 Millionen Euro gemacht haben – 222 Millionen Euro Ablösesumme plus Gehalt für einen Fünfjahresvertrag, Prämien und Provisionen.

PSG-Fans pfeifen Neymar

Immerhin ist der PSG-Markenwert nicht zuletzt durch das medienreiche Dauertheater um Neymar auf über eine Milliarde Euro gestiegen: Mittlerweile sollte es kaum noch irdische Menschen geben, die nicht wissen, dass es eine Assoziation zum Eiffelturm gibt Das Wappen seiner extrovertierten Spieledesigner ist manchmal mit Traumzielen verwöhnt und manchmal getäuscht. Im hauseigenen Fürstenpark pfeift ihn der Hardcore-Ultras jedoch immer noch nach seinen Launen und dem Wunsch auszuwandern.

Neymar legt dann gerne den Finger über den Mund. Damit alle Kritiker wirklich zum Schweigen gerufen werden, postet er gleich das entsprechende Foto nach. Und wenn diese unzufriedenen Europäer anfangen, über seine Einstellung zur Arbeit nachzudenken, zitiert er einfach Bobby McFerrin: "Mach dir keine Sorgen, sei glücklich".

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Thomas Tuchel (links) und Neymar sollten Paris St. Germain endlich zum Champions-League-Titel führen

Quelle: AP / Christophe Ena

Die Maxime gilt natürlich vor allem für sich. Ursprünglich war auch er der Meinung, dass er der Perfektion nahe genug war, um mit Barcelona den Schatten seines Freundes Lionel Messi hinter sich zu lassen, sein eigenes Projekt zu leiten und damit zum Top-Referenz-Fortschritt der Branche zu werden. Aber auch dort wurde er offensichtlich missverstanden. „Ich habe gerade neue Ziele angestrebt. Mit Sicherheit nicht, um den Goldenen Ball zu gewinnen oder mit Messi in einer Liga zu sein. "Das würde überhaupt nicht funktionieren, denn:" Er ist der Beste. Es sollte nur einen goldenen Ball für ihn geben. "

Der fünfjährige Messi soll jedoch nach dem 0: 4-Rückrundendebakel von Barcelona im Halbfinale der Champions League im vergangenen Mai gegen Liverpool die Wiedervereinigung vorgeschlagen haben. "In zwei Jahren Ich werde gehen und du übernimmst ". Da der FC Barcelona jedoch noch nicht bereit ist, Neymar unter den gleichen astronomischen Bedingungen wie zuvor zurückzugewinnen, kann der Verein zwischenzeitlich verklagt werden. Neben einem unbezahlten Treuebonus von 26 Millionen Euro fordert Neymar nun auch 3,5 Millionen angeblich ausstehende Gehaltszahlungen aus seiner ersten Verpflichtung.

Neymar flirtet mit einer Abwechslung

Immerhin bestätigte Thomas Tuchel, der deutsche Trainer des französischen Meisters, kürzlich, dass Neymar sich auf dem Platz "verändert" habe, vorhersehbarer und enthusiastischer sei. Im Rückblick auf 2019 sagte der Spieler nicht nur, dass "ich im vergangenen Jahr viel geredet habe". Aber auch das: „Ich bin jetzt Pariser. Ich werde mein Leben auf dem Platz geben, damit die PSG triumphiert. “

An guten Absichten mangelt es also nicht, und die Frage nach ihrer Umsetzung wird 2020 sicherlich wieder zu einem der interessanteren Themen. "Ziel ist die Champions League", sagt Neymar. Zudem steigt die nächste Südamerikameisterschaft wieder. Vor allem wäre es sehr überraschend, wenn er nicht noch einmal einen Einblick aus seinem letzten Interview im Sommer versuchen würde: "Wenn Sie irgendwo nicht glücklich sind, müssen Sie gehen."

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