Parkinson-Patient Alex (55) trug jahrelang eine Smartwatch in der Hoffnung auf ein Medikament

Alex leidet seit fast 10 Jahren an der Parkinson-Krankheit. Er nahm an einer wissenschaftlichen Studie mit einer Smartwatch teil, die die Hauptsymptome der Krankheit messen kann. “Alles in der Hoffnung, dass meine Krankheit gestoppt werden kann.”

Alex Hoogveldt (55) war noch keine 45, als er anfing, Probleme mit seinem linken Arm zu bekommen. “Meine Handschrift wurde schlechter und mein Umfeld merkte, dass ich mich anders bewege.” Als er zum Arzt ging und ein paar Tests machte, wurde Alex innerhalb von 15 Minuten mit der Parkinson-Krankheit diagnostiziert.

‘Dat was heftig’

Der Neurologe Alex, der anklopfte, sprach Klartext. „Er hat sofort gesagt: ‚Du wirst nicht an Parkinson sterben, sondern mit Parkinson.‘ Also kann ich einfach damit alt werden.“

Aber die Diagnose war streng, sagt er. Davor wusste er nicht viel über die Krankheit. “Die einzigen, die ich mit Parkinson kannte, waren Prinz Claus, der Papst und Jerney Kaagman.”

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Handlungsunfähig

Alex hat früher im Vertrieb gearbeitet, wurde aber vor einigen Jahren arbeitsunfähig erklärt. “Meine Konzentration ist viel schlechter als früher und das hat bei meiner Arbeit nicht funktioniert. Ich musste dem einen Platz geben.”

Er hat sich bei der Patientenvereinigung für Menschen mit seiner Krankheit registriert. Er wollte über besondere Projekte mitdenken. So nahm er beispielsweise an dem Forschungsprojekt des Neurologen Bas Bloem von Radboudumc teil, bei dem etwa 600 Menschen mit Parkinson 2 bis 3 Jahre lang über eine spezielle Smartwatch mit Bewegungssensoren verfolgt wurden. Die Ergebnisse dieser Forschung sind gerecht veröffentlicht.

‘Digitales Thermometer’

„Das ist eine meiner ganz besonderen Veröffentlichungen“, sagt der Neurologie-Professor stolz über seine Forschung. „Diese Uhr ist wie ein digitales Thermometer und gibt uns so viel mehr Einblick in den tatsächlichen Zustand des Patienten.“

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Normalerweise kommt ein Patient ein paar Mal im Jahr zur Messung ins Krankenhaus. Es zeigt sich aber, dass Messungen in der häuslichen Situation für viele Teilnehmer ein anderes Bild zu ergeben scheinen als Messungen im Krankenhaus.

Katastrophe für die Wissenschaft

„Im Krankenhaus zum Beispiel wird das Zittern viel schlimmer“, sagt Bloem. „Das liegt wahrscheinlich am Stress. Paradoxerweise gehen die Menschen im Krankenhaus wegen des gleichen Stresses besser.“

Das sei verheerend für die Patientenversorgung, sagt er. „Und das ist auch eine Katastrophe für die Wissenschaft. Denn was sagen diese Messungen ein paar Mal im Jahr aus?“

besserer arzt

Bas Bloem ist überzeugt, dass ihm die Smartwatch ein viel vollständigeres und genaueres Bild vom Schweregrad der Parkinson-Krankheit bei seinen Patienten geben wird.

„Das macht mich am Ende auch zu einem besseren Arzt, denke ich. Ich bekomme ein besseres Bild vom Patienten und kann eine bessere Entscheidung treffen.“

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Neue Medikamente

Die Forschung hört hier nicht auf. Der Neurologe wird weiter forschen und hofft, den Krankheitsverlauf über einen längeren Zeitraum messen zu können.

Auch gegen die Krankheit würden neue Medikamente entwickelt, sagt Bloem. „Mit der Smartwatch werden wir sie bald viel besser untersuchen können.“

Haltegriff

Alex Hoogveldt trägt die Uhr seit 3 ​​Jahren. “Es ging alles von alleine. Ich habe die Übungen zu Hause gemacht und die Uhr registriert. Es sind viele Daten von uns allen gespeichert worden, deshalb machen wir das alles.”

Diese Art der Forschung gibt ihm etwas, woran er sich festhalten kann, sagt Alex. „Alles für Big Data, in der Hoffnung, dass meine Krankheit gestoppt werden kann. Wer weiß, dass es ein anderes Medikament geben wird, das mich heilen kann. Oder ein Medikament, das die Krankheit stoppen lässt.“

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Sehen Sie sich hier den TV-Bericht an.

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