Plünderungen von Fossilien in Marokko

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In Marokko werden paläontologische Schätze von skrupellosen Händlern verkauft. Sie kosten manchmal bis zu Zehntausende von Euro für ein Dinosaurierskelett. Die Behörden schließen die Augen, da ein unschätzbares Erbe an der Grenze zwischen Marokko und Algerien straflos geplündert wird. In der Mitte der riesigen felsigen Weiten der Sahara tauchen Dutzende kleiner Tagebaue auf, an deren Grund Männer gegen den Felsen ködern. Mit dürftigen Werkzeugen und allein mit den Armen suchen sie nach Fossilien.

Seit mehr als zwanzig Jahren kommen Saïd und Brahim jeden Tag in diese Minen. "Es ist sehr schwierig, es ist anstrengend. Die besten Tage, an denen wir 4 bis 5 Euro verdienen, aber oft sind wir weit davon entfernt", erklärt Saïd Achabou. Sie sind zwei kleine Hände einer prähistorischen Industrie in Marokko. Fossilien lassen heute die Geschäfte der Stadt Erfoud laufen. 30.000 Menschen würden hier von dem Fossil leben. Viele arbeiten in Werkstätten. Einmal poliert, verkaufen sich Fossilien manchmal für mehrere hundert Euro an Touristen. Weil es die Region unterstützt, wird der Verkauf seiner Fossilien von den Behörden toleriert. Aber in Erfoud hört der prähistorische Handel nicht mit Souvenirs für vorbeifahrende Touristen auf. Händler bleiben jedoch lieber anonym. Sie schmuggeln viel teurere Fossilien.

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