Polen: – Ein Skandal

Mindestens zehn Tonnen toter Fisch wurden aus der Oder an der Grenze zwischen Polen und Deutschland hochgezogen. Gleichzeitig vorwarnendie Behörden davor, sich im Wasser aufzuhalten, da die Gefahr einer möglichen Kontamination besteht, schreiben sie Sky Nachrichten.

Nach Angaben des Leiters der Behörde, die die nationalen Gewässer des Landes verwaltet, wurden Fische auf einer Strecke von 200 Kilometern entfernt.

Wurde nicht auskunftrmiert

Es ist das Umweltministerium in Polen, das die Staatsanwaltschaft über eine mögliche Kontamination des Wassers auskunftrmiert hat. Der Premierminister des Landes, Mateusz Morawiecki, hat erklärt, dass die Verantwortlichen bestraft werden.

Nach Angaben der regionalen Umweltschutzbehörden der Stadt Breslau enthielten die Ende Juli entnommenen Proben mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit den giftigen Stoff Mesitylen in der Oder.

Zu diesem Zeitpunkt trieben bereits tote Fische im Wasser, aber die Menschen badeten weiter im Wasser, da die Bevölkerung nicht über die Situation auskunftrmiert war.

Der Biologe Drewniak hat die Regierung dafür kritisiert, nicht schnell genug reagiert zu haben.

– Das ist ein Skandal, sagte sie damals laut Bericht Nachrichtenagentur Reuters.

Jetzt wurde die lokale Bevölkerung jedoch auskunftrmiert, das Flusswasser zu meiden und auch keinen Fisch aus der Umgebung zu essen, bis die Ursache der Verschmutzung geklärt ist.

Neue Ergebnisse

Am Freitagmorgen sagte der örtliche Beamte Gregor Beyer, am Donnerstag kämen die Ergebnisse. Sie sind noch nicht offiziell, aber laut ihm deutet dies definitiv auf eine massive Quecksilberbelastung als Faktor hin. Das sagt er laut NTB dem deutschen öffentlich-rechtlichen Sender RBB.

Die polnische Umweltdirektion sagt, dass das plötzliche Sterben von Zehntausenden von Fischen im Fluss wahrscheinlich durch Wasserverschmutzung durch die Industrie verursacht wird.

Drewniak hat auch erklärt, dass niedrige Wasserstände auskunftlge von Dürre zur Verschlechterung der Verschmutzung beigetragen haben könnten.

Sie fügte hinzu, dass es keinen Grund zur Panik gebe und dass sich die Situation verbessere.

– Einfach schrecklich, schreibt Polens Umweltpolitiker Michael Kellner auf Twitter zu den Berichten aus der Oder.

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