Polizeichef lehnt Plan zur Entfernung von Warnungen ab – VG

BENACHRICHTIGT: Polizeichef Kaare Songstad ist die oberste Führungskraft im Polizeibezirk West.

Nachdem er Spitzenmanager der Polizei benachrichtigt hatte, wurde Øyvind Tenold mitgeteilt, dass es für ihn schwierig sein könnte, in die Führungsgruppe des Polizeibezirks West zurückzukehren.

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Das gab VG am Donnerstag bekannt dass Tenold von seinem Job als Leiter von PST West entlassen wurde. Tenold glaubt, dass die Entlassung auf einer Mitteilung beruht, die er 2018 an das Justizministerium geschickt hat.

In der Mitteilung nannte er die damalige PST-Chefin Benedicte Bjørnland, den derzeitigen PST-Chef Roger Berg, drei weitere Manager der PST sowie seinen eigenen Polizeichef Kaare Songstad.

Anderthalb Jahre nachdem Tenold die Mitteilung verschickt hatte, erhielt sein Anwalt im August 2019 einen Brief vom Anwalt des Polizeichefs:

„Aufgrund des Verhaltens von Tenold gegenüber dem Arbeitgeber, insbesondere nach Abschluss der Anzeigefälle, ist daher zu prüfen, ob ein Wiedereinstieg von Tenold in die Geschäftsführung noch möglich ist. Aus Sicht des Arbeitgebers ist dies wahrscheinlich dies wird beide Parteien vor erhebliche Herausforderungen stellen.”

– Ich habe es als Bedrohung durch meinen Arbeitgeber erlebt, sagt Tenold:

– Ich war schockiert, dass dies das Ergebnis meines Benachrichtigungsfalls sein könnte.

MITTEILUNGEN: Im Jahr 2018 verschickte Øyvind Tenold eine umfassende Mitteilung nach den seiner Meinung nach anstößigen Bedingungen in PST.

– Distanziert sich vom Grundstück

In dem Schreiben wies der Anwalt unter anderem darauf hin, dass Tenold dem Polizeipräsidenten und anderen namentlich genannten Personen im Polizeirevier schwere Vorwürfe gemacht habe. Tenold sagt, ihm sei noch immer nicht mitgeteilt worden, welche Anklage erhoben wird.

Die Behauptung von Øyvind Tenold ist, dass es so ist wurde eine Zulassungsvoraussetzung konstruiert was es ihm unmöglich machte, für die geheimen Dokumente des PST freigegeben zu werden.

– Ich war einem Komplott ausgesetzt, sagt Tenold heute.

Polizeichef Kaare Songstad weist dies entschieden zurück:

– Tenold gerät in eine Situation, die ihn dazu bringt, Ereignisse, Briefe und Wortgebrauch viel zu sehr in eine negative Richtung zu interpretieren. Die Summe davon wird sehr negativ für ihn sein, aber das musste nicht sein und ich verstehe nicht, warum es so gekommen ist, sagt er.

Tenold sagt, er verstehe nicht, wie der Polizeipräsident ihn einschätzen könne.

– Ich verstehe auch nicht, auf welche Briefe oder Ereignisse er sich bezieht.

Tenold glaubt, dass das Erfordernis der doppelten Autorisierung dazu benutzt wurde, ihn herauszuholen. Songstad sagt dazu, dass es für die meisten Dinge sehr gute Erklärungen gibt.

– Ich distanziere mich von der Hypothese, dass es ein riesiges Komplott gibt, an dem viele Leute beteiligt sind, um Øyvind Tenold loszuwerden, sagt Songstad.

ENTLASSEN: Hier geht Øyvind Tenold die Treppe des Polizeihauses in Bergen hinunter, nachdem er als Leiter des PST West entlassen wurde. Er hat derzeit ein Angebot für eine Beraterstelle im Bezirk.

– Es geht um Vertrauen

Als er 2018 die Benachrichtigung verschickte, war Øyvind Tenold Teil des Führungsteams des Polizeichefs im Polizeihaus in Bergen.

Songstad sagt, dass es zunächst unproblematisch sein sollte, die eigenen Manager zu benachrichtigen, und dass es von allen Seiten professionell gehandhabt werden sollte:

– Aber es ist verständlich, dass es als etwas ganz Besonderes empfunden wird, ein Chef zu sein und gleichzeitig auf einer höheren Ebene zu kündigen, sagt Songstad.

– Der Anwalt, der Sie unterstützt hat, hat geschrieben, dass der Wiedereinstieg als Manager unter Ihnen für beide Seiten schwierig sein könnte?

– Ja, es geht um das Vertrauen, das zwischen dem Chef und den Managern auf dieser Ebene bestehen muss. Die Benachrichtigung selbst ist nicht das Problem. Die Benachrichtigung kommt. Die Benachrichtigung wird bearbeitet. Dem Hinweis wird nachgegangen. Aber es kann andere Dinge geben, die in einem gewöhnlichen Kontext bewertet und zwischen Manager und Mitarbeiter als herausfordernd bezeichnet werden, sagt Songstad.

POLIZEILEITER: Benedicte Bjørnland war Leiterin des Sicherheitsdienstes der Polizei, als sie alarmiert wurde.

Schwierig für Polizeiführer

VG fragt den Polizeipräsidenten, ob es für Polizeiführer dennoch schwierig sei, Vorgesetzte zu benachrichtigen.

– Sie eröffnen ein großes Thema. Ich möchte sagen, dass die Polizei in den letzten Jahren immer besser im Umgang mit Whistleblowing-Fällen geworden ist und nicht zuletzt: Besser im professionellen Umgang mit jemandem, der Dinge in einer Hierarchie wie der unseren meldet.

Das Justizministerium schloss die Bearbeitung der Anzeige von Tenold im Mai 2019 ab. Sie kamen zu dem Schluss, dass er ordnungsgemäß benachrichtigt hatte, aber dass es keinen Grund zur Kritik an einem der von ihm angezeigten obersten Polizeibeamten gab.

VG hat um ein Interview mit Polizeidirektorin Benedicte Bjørnland über den Fall gebeten, vor dem sie selbst gewarnt wurde. Sie antwortet über ihren Pressemanager:

– Die Polizeidirektorin kann sich zu einem ihr gemeldeten Fall nicht äußern und lehnt daher eine Befragung ab.

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