Polizist schwer verletzt: LKA ermittelt nach Neujahr wegen versuchten Mordes gegen Unruhen

| |

Nach einem Anschlag auf einen Polizeibeamten bei Unruhen in Leipzig ermittelt das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) gegen den mutmaßlichen Mordversuch. Die besonderen Umstände und Verletzungen eines Beamten hätten die Staatsanwaltschaft zu einem Upgrade veranlasst, sagte LKA-Sprecher Tom Bernhardt am Mittwoch. Zunächst wurde er wegen versuchten Totschlags untersucht. Bernhardt wollte keine näheren Angaben machen.

Passanten und Zelebranten stehen an einer Kreuzung im Stadtteil Connewitz. In der Neujahrsnacht kommt es zu Zusammenstößen …Sebastian Willnow / dpa-Zentralbild / dpa

In Leipzig gab es am Silvesterabend einen Streit zwischen der Partei und der Polizei. Die Beamten waren am Connewitz-Kreuz mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern bei der Polizei sagte am Mittwochmorgen.

Ein 38-jähriger Beamter verlor das Bewusstsein und wurde so schwer verletzt, dass er sich einer Notoperation unterzog. Drei weitere Offiziere erlitten leichte Verletzungen.

Am Connewitzer Kreuz wurden die Beamten von einer Gruppe von rund tausend Prominenten massiv angegriffen. Eine „Gruppe gewalttätiger Verbrecher“ versuchte, einen brennenden Einkaufswagen in die Mitte einer Bereitschaftspolizei zu schieben. Nach 2:00 Uhr entspannte sich die Situation wieder.

Die Polizei nahm neun Personen fest. Sie sollen der linken autonomen Szene angehören, wie die Polizei sagte. Drei von ihnen sollen später freigelassen worden sein. Eine auf Linksextremismus spezialisierte Sonderkommission untersucht versuchten Totschlag.

(Aufzeichnung von Silvester in Berlin – ver hat Kinder von Böller schwer verletzt)

Das Connewitzer Kreuz war nachts wegen der Zwischenfälle komplett geschlossen. Das Viertel ist linke Alternative. Es kommt immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Autonomen und Polizei.

Linke kritisiert Polizeiaktion

Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) sprach am Mittwoch von "bewussten und gezielten Angriffen auf das menschliche Leben". Es wurden "schwere Verbrechen" begangen, die mit aller Härte der Rechtsstaatlichkeit verfolgt werden. "Dieser inhumanen Ansatz grenzt an versuchten Mord", sagte er.

Die Täter sollen den Einkaufswagen beim Brennen in die Polizeimasse geschoben haben.Foto: Sebastian Willnow / dpa-Zentralbild / dpa

Zuvor hatte der Leipziger Polizeichef Torsten Schultze ähnliche Äußerungen gemacht. Er sprach von "offensichtlich organisierten Angriffen", bei denen die Täter "schwere Personenschäden verursachen oder hinnehmen".

Jule Nagel, die für die linke Fraktion im Sächsischen Landtag sitzt, kritisierte scharf das Vorgehen der Polizei auf Twitter: „Die Polizei verlässt nicht einfach die Nachbarschaft, sondern geht mit Helmen durch die Menge und rennt um Menschen herum und Feuer löschen. Sinnlos. "Sie fährt fort:" Ekelhafte Polizeigewalt, unbeteiligte, verwirrte Manöver, kalkulierte Provokation. "(tsp/dpa / AFP)

Previous

Afrikanischer Fußball: Die Ereignisse des Jahres 2020 – Afrikanischer Fußball

Mehr als eine Million Hongkonger sind seit Neujahr auf der Straße

Next

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.