Positive Nachrichten. Motiviert geht Sagan zum nächsten Meistertitel – Radsport – Sport

Elf Jahre in Folge gehört das Radtrikot mit Trikolore exklusiv der Familie Saganov. Das brüderliche Paar will mit der Tradition nicht brechen und kämpft am Wochenende im Süden Tschechiens um eine Verlängerung der Serie.

Foto: GIAN EHRENZELLER / EPA / Profimedia

Peter Sagan gewinnt die 3. Etappe an der Around Switzerland 2022.

Wenn nichts Unerwartetes passiert, werden Peter und Juraj Saganovci am Sonntagsstart der gemeinsamen Meisterschaften der Tschechischen Republik und der Slowakei teilnehmen, die rund um die Städte Kovářov und Mladá Vožice stattfinden.

„Peter ist im Zeitplan. Am Sonntag kämpft er um den Titel des slowakischen Meisters und dann erwartet ihn die Tour de France. Radfahren ist aber auch nur ein Sport. Die Endgültigkeit fällt erst, wenn sie am Start steht“, sagt der Chef des slowakischen Radsports Peter Privara.

Aufgeblasene Tschechen

Noch einige Tage war Sagans Start bedroht. Der dreimalige Weltmeister wurde am Event Around Switzerland positiv auf Covid getestet.

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Dieselbe Krankheit schloss ihn zu Beginn der Saison aus dem Wettbewerb aus, in der Folge litt er am Postcovid-Syndrom. Im Mai absolvierte er ein Ernährungstrainingslager in den USA, wo er sich auf die Tour einstellte.

In der Schweiz präsentierte er sich in bestem Licht, gewann die dritte Etappe und absolvierte wichtige Rennkilometer. Für einen Moment hielt ihn die Covid erneut auf, aber die Komplikationen scheinen vorbei zu sein.

„Peter sollte starten, er ist eingeloggt. Das bestätigte mir auch Ján Valach, der Sportliche Leiter seines Teams. Neben Peter kämpft auch sein Bruder Juraj um den Titel“, sagt Privara.

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Wenn die Saganovs nicht starten könnten, würden die Slowaken im Vergleich zur tschechischen Konkurrenz wie arme Verwandte wirken. Das Heim wird eine komplette Spitze bauen, darunter Elitefahrer wie Zdeněk Štybar oder Jan Hirt, der sechste Mann des diesjährigen Gira d’Italia.

Peter Sagan nach dem Gewinn der 3. Etappe bei Okolo ... Foto: GIAN EHRENZELLER / EPA / Profimedia

Peter Sagan Peter Sagan nach dem Gewinn der 3. Etappe bei Around Switzerland.

„Neben den Saganovs sind wir gespannt auf Banská Bystrica. Dukla hat eine sehr gute Vorbereitung hinter sich. Ihre Fahrer konnten sich auch mit Stars wie Tadej Pogačar und Rafal Majka messen.

Lukáš Kubiš könnte das Dukla-Trikot gewinnen, ich betrachte ihn als „schwarzes Pferd“ des Rennens“, fährt der Präsident des Slowakischen Radsportverbandes fort.

Dynamit in den Beinen

Sagan hatte eine der schwierigsten Zeiten seiner reichen Karriere. Seine gesundheitlichen Probleme hielten ihn von einem wichtigen Teil der klassischen Saison ab, in der er traditionell gut abschnitt.

Nach seinem Wechsel von Bory-Hansgroh zu TotalEnergies musste er sechs Monate auf ein durchschlagenderes Ergebnis warten, das nicht nur Experten, sondern auch Fans von ihm erwarteten.

Nun kann er seinen Geschmack nicht nur bei der Bundesmeisterschaft, sondern vor allem bei der Tour fixieren.

„Er hat in der Schweiz gezeigt, dass er noch immer Dynamit in den Beinen hat. Obwohl einige es bereits abgeschrieben haben, kann Peter mit einer Siegerleistung zurückkehren. Ja, er war drei Monate auseinander, aber Mark Cavendish fehlte drei Jahre und gewann dann vier Siege und ein grünes Trikot auf der Lana Tour. Beide sind Ausnahmefahrer“, sagt Privara.

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Ein erfahrener Funktionär bedauert, dass der slowakische Fan frühere Erfolge schnell vergisst. Ihm zufolge gehört Sagan immer noch zur Elite.

„Ob Peter oder Petra Vlhová, die Fans wollen nur Triumphe von ihnen. Sie vergessen, dass man immer noch nicht gewinnen kann. Peter stand in den vergangenen elf Jahren im Rampenlicht.

Er hat jetzt eine schwierige dreimonatige Zeit hinter sich und die Leute schreiben es sofort ab. Das ist nicht fair. Für den sportlichen Erfolg braucht man viele Details und vor allem die Gesundheit“, ergänzt Privara.

Das Elite-Massenstartrennen am Sonntag misst insgesamt 197 km. Auf die Radfahrer warten zehn Rundkurse mit Start und Ziel in der Stadt Mladá Vožice. Direkte Beiträge aus dem Rennen werden vom Sender ČT Sport übertragen.

Das neue Fahrrad von Petr Sagan.

Signatur auf der Vorderradgabel.

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