Puppe hinter Fourcade und Maillet

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JJetzt ist er wieder da oben, so wie du es jahrelang gewohnt warst. Als ob dieses Horrorjahr nie passiert wäre. Martin Fourcade fuhr diesen Donnerstag vor 11.500 Zuschauern beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding fort, wo er am Sonntag in Oberhof aufhörte. Mit seinem dritten Sieg in Folge und Platz 76 in seiner Karriere.

Claus Dieterle

In der Chiemgau Arena herrschten Laborbedingungen, die Windfahnen hingen schlaff in den Schießbahnen. Es war dann klar, dass die Null am Ende sein musste und dass der Laufzustand entscheidend sein würde. Und nach fünf Kilometern war der fünffache Olympiasieger aus Frankreich genau 3,1 Sekunden schneller als sein Landsmann Quentin Fillon Maillet und zwölf Sekunden vor der Schwarzwälder Benedikt-Puppe (“Man kann sagen, dass es ziemlich perfekt lief”). Der 31-jährige Fourcade sagte danach: “Ich bin nicht wirklich zufrieden mit meiner Laufform, weil ich vom ersten bis zum letzten Meter kämpfen musste.” Aber wenn es noch Zweifel gab, wurde es am Donnerstag endgültig beseitigt: Monsieur Fourcade ist definitiv zurück.

Um fair zu sein, muss man hinzufügen, dass der norwegische Dominator Johannes Thingnes Bö seit Anfang des Jahres eine Pause macht und sich lieber um den kleinen Sohn Gustav kümmert, der am 14. Januar das Licht der Welt erblickte. Auch der junge Vater Johannes, der in der vergangenen Saison kaum zu übertreffen war, startete dieses Mal rasend schnell in das erste Drittel und gewann fünf von sieben Rennen. Und doch ist die Konkurrenz ihm auf den Fersen als im Vorjahr. Sogar sein älterer Bruder Tarjei, der erst am Donnerstag den 28. Platz erreichte, sagt: „In der vergangenen Saison war Johannes in seiner eigenen Liga und dahinter befand sich eine Gruppe von Athleten auf einer Ebene. Er ist immer noch Nummer eins, aber einige Konkurrenten haben aufgeholt. “

Dritter Platz im Chiemgau: Benedikt Doll


Vor allem Fourcade, der nach den Enttäuschungen der vergangenen Saison, als er nach sieben Weltcup-Gesamtsiegen in Folge nur den zwölften Platz in der Endabrechnung belegte, wieder aufgetaucht ist und den jungen Vater nun unter Druck setzt Druck aus der Ferne. Vor allem, weil er nach und nach nicht nur den Sieger im Biathlon zurückholt: unerschütterliches Selbstbewusstsein. Das kommt vor allem mit Erfolg. Du hast es genau in der letzten Saison am Beispiel von Fourcade gesehen, nur war es damals umgekehrt: Sobald das Vertrauen weg ist, hilft nichts mehr, auch der große Champion.

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