Rennrodeln – Die 16-Jährigen pushen – Sport

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Doppelsitzer gibt es den Artikel des Davor ist der Zweisitzer eindeutig männlich. Andererseits ist es nur ein Wort, dessen Bedeutung umfassender sein kann. Tatsächlich ist die Kategorie der Zweisitzer-Rodeln keineswegs auf Männer beschränkt. Im selben Rennen erlauben die Regeln theoretisch auch Frauen, sich im Eiskanal oder in einem gemischten Team zu verdoppeln. Warum weiß es kaum jemand?

Der Grund ist natürlich, dass Zweisitzer-Elite-Rennen seit Jahrzehnten ausschließlich von Männern ausgetragen werden, denn in Wirklichkeit haben weder Frauen noch gemischte Duos eine Chance gegen die Männer, die am Start schneller pushen und erfahrener in der Spur sind. Normalerweise wollen Rodlerinnen nicht die Letzten sein. Dies war bis letzten Samstag der Fall, als die Kanadier Natalie Corless und Caitlin Nash bei der Weltmeisterschaft in Whistler / Kanada auf die Strecke gingen. Sie waren vor einem umgestürzten Schlitten vorletzt, aber das war egal, denn ihr Auftritt war in beiden Fällen ein großer Erfolg.

Corless / Nash belegte beim Doppelsieg der regierenden deutschen Duos Sascha Benecken / Toni Eggert und Tobias Wendl / Tobias Arlt den 22. Platz. Sie gelten heute als Pioniere. Als erster hatte er es gewagt, an einem Weltcuprennen teilzunehmen, auf der Strecke in Whistler, die nach der Entschärfung nicht mehr gefährlich, aber dennoch herausfordernd ist. "Wir haben bewiesen, dass wir können", sagte Nash. Die beiden wurden von einer Reihe von Fernsehsendern interviewt und über weitere Pläne, über das bereits bestehende kleine Zweisitzer-Milieu und darüber, dass sie selbst erst 16 Jahre alt sind, informiert.

In zwei Jahren werden die Doppelsitzerinnen ihre eigene Serie haben, und im Jahr 2026 werden sie olympisch sein

Die meisten Duett-Rodler sind noch so jung, weil die neue Disziplin erst seit rund drei Jahren vorangetrieben wird. Seitdem sich das IOC bei seinen Olympischen Spielen für mehr Gleichberechtigung der Geschlechter entschieden hat, sind reine Männerdisziplinen besonders dann von Bedeutung, wenn es keine sachlichen Gründe gibt, Frauen auszuschließen. Josef Fendt, Präsident des Internationalen Rodelverbandes FIL, sagt am Telefon, dass niemand in der Szene lange nach Zweisitzern für Frauen gefragt habe, "das war kein Problem". Klar, es gab keine Wettbewerbe und somit auch keine Perspektiven. Jetzt hat sich das geändert und die FIL hat reagiert: Ab der darauffolgenden Saison wird es eine separate internationale Doppelserie für Frauen geben. Im Jahr 2026 wird die Disziplin in Cortina d'Ampezzo in den Dolomiten ihre olympische Premiere haben.

Der Weg ist aber auch steinig. Das erste Hindernis war die Grundausstattung. Das Sportgerät selbst musste neu entwickelt und konstruiert werden, damit vielen neuen Doppelbetten sofort ein sicheres und einheitliches Fahrzeug zur Verfügung stand. Diese muss breiter sein und einen tieferen Schwerpunkt haben, um die Sturzgefahr zu verringern, und es darf nicht möglich sein, dass die Top-Nationen von Anfang an ihre materiellen Vorteile ausspielen. "Die Entwicklung und Herstellung kostet viel Geld", sagt Fendt.

Rodeln beruhigt in Kanada

Beruhigt in Kanada


Das nächste Problem muss noch gelöst werden: das Kontingentproblem. Das IOC hat dem Rodeln bereits eine neue Frauenquote eingeräumt, die nicht jeder traditionelle Rodler genießen konnte. Bisher gab es 40 Einzelstarter und 30 Einzelstarter, in Peking liegt der Kurs wie gewohnt bei 35:35. Gegner dieser Gleichberechtigung verwiesen auf die höhere Klasse und Spannung, die sich aus der längeren Rodelvergangenheit ergaben. Andererseits kann man sagen, dass Rodeln für Frauen kaum aufregender sein wird, wenn sie weiterhin weniger teilnehmen, und dass die Vergangenheit nicht das beste Argument für die Zukunft ist.

Früher gab es keine Zweisitzerinnen, die jetzt ausdrücklich gewünscht werden, was zu einem neuen Kontingentstreit vor den Olympischen Spielen 2026 führen sollte. Nicht nur Corless / Nash aus Kanada sind bereits aktiv, sondern auch die jungen Deutschen Jessica Degenhardt und Vanessa Schneider und die Besten der Welt treten ab Mitte Januar bei den Olympischen Jugendspielen in Lausanne an. Für seine Top-Serie in zwei Jahren erwartet die FIL mindestens 13 Doppel. Und auch der deutsche Verband ist erstaunt über das Interesse junger Rodler an dem neuen Format: Sieben Paare hatten sich für die Qualifikation für Lausanne angemeldet.

Auch wenn doppeltes Rodeln anstrengend ist. Dies bedeutet nicht nur, dass zwei Personen statt einer auf dem Schlitten sitzen, sondern es gibt auch eigene Gesetze. Es ist wie ein Autorennen, bei dem einer lenkt und der andere bremst und schaltet. Der Obere sieht und lenkt, der Untere sieht nichts, er spürt das Eis mehr, verlagert sein Gewicht und sorgt für eine ruhige Fahrposition.

Zweisitzer-Schlitten sind sensible Begleiter mit einem eher schlechten Fokus, aber vielleicht ist dieses Abenteuer so verlockend. Und außerdem diese Perspektive, die sich im klassischen Sport nicht mehr so ​​oft eröffnet, die jetzt alle, auch die jungen Deutschen, anzieht: nämlich die erste, die erste weibliche Olympiasiegerin zu sein.

Tobogganing Taubitz 'Rekord

Taubitz 'Rekord


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