Ricciardo bestätigt Gespräche mit Mercedes

Nach zwei Jahren bei Renault und zwei weiteren bei McLaren kehrt Daniel Ricciardo nächste Saison zu Red Bull zurück. Seine „alte Liebe“ war jedoch nicht die einzige Option für den Australier, in der Formel 1 zu bleiben. Auch Mercedes bemühte sich um eine Verpflichtung des 33-Jährigen, wie er nun erstmals öffentlich verriet.

„Es gab auch Gespräche mit Mercedes“ Ricciardo verriet im Fast Lane-Podcast, dass die Silberpfeile versuchten, ihn zu rekrutieren und ihn gerne als dritten Fahrer verpflichtet hätten. Auch der Australier war zunächst sehr angetan von der Idee. Er hatte ein gefühlt „gewisser Appetit“ zu Toto Wolff, Lewis Hamilton und Co.

„Aber dann ist es ein bisschen ins Stocken geraten. Und gleichzeitig machte das Red-Bull-Ding immer mehr Sinn.“ sagte Ricciardo und beschrieb, wie das Pendel letztendlich zu seinem alten Arbeitgeber kippte. Für ihn waren die alten Verbindungen zu den Österreichern mitunter ausschlaggebend.

„Natürlich bin ich in den letzten zwei Jahren ein bisschen herumgehopst und vielleicht tut mir ein bisschen Familie ganz gut. Einfach zurück zu gehen und mit den Leuten zu arbeiten, mit denen ich vorher gearbeitet habe. Und ein Auto zu fahren, mit dem ich sehr gut zurechtkam“, sagte Ricciardo und beschrieb seinen Entscheidungsprozess.

Er fühlte, dass Red Bull ihn gab „das Umfeld, das am besten zu mir passt und mich herausfinden lässt, was mein nächster Schritt ist und was ich nach 2023 wirklich machen möchte“, ergänzt der 33-Jährige, der in der kommenden Saison hinter Max Verstappen und Sergio Pérez die Nummer drei im Team sein wird und neben Simulatortests und Testfahrten zahlreiche Promotion-Events für die Roten Bullen durchführen wird.

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