Roaming, hier sind die neuen EU-Vorschriften, die für die nächsten 10 Jahre gelten

Die gleichen Dienste in Bezug auf Telefonanrufe, das Senden von Nachrichten und das Surfen im Internet, die Bürger und Unternehmen zu Hause haben. Aber auch bessere Informationen über die Arten von Diensten, die möglicherweise zusätzliche Kosten verursachen, wie Anrufe bei Kundendienstnummern, Helpdesks oder Versicherungsunternehmen. Oder auch Tools zur Vermeidung zusätzlicher Kosten, wie die Option, sich nicht mit nicht terrestrischen Netzen zu verbinden, und die automatische Unterbrechung von Roaming-Diensten, wenn der Verbraucher Gesamtkosten von 50 Euro oder ein anderes vordefiniertes Limit erreicht, um zusätzliche Kosten zu vermeiden.

Zum 1. Juli 2022 tritt eine neue europäische Roaming-Verordnung in Kraft, die es auch in den nächsten 10 Jahren ermöglicht, Telefondienste in der EU „wie zu Hause“ zu nutzen, jedoch in einer verbesserten Version. Alles im Zuge des “Roam-like-at-home”-Programms, das es den Bürgern ermöglicht, ihre Mobiltelefone im Ausland weiter zu nutzen – die Maßnahmen gelten jedoch nur innerhalb der EU – ohne zusätzliche Kosten gegenüber den nationalen Tarifen .

Weg

Die bisherige Regelung, die 2017 eingeführt wurde, lief am 30. Juni aus. Der europäische Gesetzgeber hat daher beschlossen, die Gültigkeit der geltenden Vorschriften um weitere 10 Jahre zu verlängern und damit weitere Vorteile für die Verbraucher einzuführen. Dies wurde in einem Zwischenschritt im November 2019 erreicht, als die Kommission eine eingehende Überprüfung des Roamingmarkts veröffentlichte, aus der hervorgeht, dass Reisende in der gesamten EU erheblich von der Abschaffung der Roaminggebühren profitiert haben. Die Kommission führte außerdem im Zeitraum von Juni bis September 2020 eine öffentliche Konsultation durch, um Meinungen zu Endkunden- und Großkunden-Roamingdiensten und zu den Auswirkungen der Verlängerung und Überprüfung dieser Vorschriften einzuholen.

L’Eurobarometer

In der letzten Eurobarometer-Umfrage vom Februar 2021 gaben 33 % der Befragten, die ins Ausland gereist sind, an, dass sie Zugang zu einer langsameren Internetverbindungsgeschwindigkeit hatten, als sie normalerweise in ihrem Land angeboten wird, und 28 % gaben an, dass sie im Ausland Zugang zu einem niedrigeren Netzwerkstandard hatten (d ein 3G-Netz statt 4G).

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Schnelleres mobiles Internet auf Reisen

Verbraucher haben nun Anspruch auf die gleiche Qualität des mobilen Internets im Ausland wie in ihrem eigenen Land. Verbraucher haben im Ausland in der EU Zugang zu denselben Diensten wie in ihrem eigenen Land, solange dieselben Netze und Technologien im Netz des besuchten Mitgliedstaats verfügbar sind. Roamingkunden, die 5G-Dienste in ihrem Land nutzen können, sollten über solche Roamingdienste verfügen, sofern sie im besuchten Mitgliedstaat verfügbar sind.

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