Roosendaal holt Asylsuchende in Ter Apel ab: „Wir haben genug Busse“

Die Gemeinde Roosendaal hat selbst dafür gesorgt, dass seit Mittwochabend fünfzig Asylbewerber aus Ter Apel untergebracht werden können. Auf Initiative von Bürgermeister Han van Midden wurde ein Bus organisiert, nachdem klar wurde, dass die Zentralstelle für die Aufnahme von Asylbewerbern dazu nicht in der Lage war. Van Midden: „Wir haben genug Busse.“

Mangels Bussen sei es den Flüchtlingen zunächst nicht möglich gewesen, die Reise vom Antragszentrum in Ter Apel nach West-Brabant anzutreten, hieß es zu Beginn des Mittwochabends. Deshalb hat die Gemeinde Roosendaal selbst hastig einen Bus gemietet, um die Gruppe abzuholen.

„Der Standort war fertig“
„Wir hatten am Mittwoch einen Standort, der komplett fertig war. Wir haben hier letzte Woche sehr hart gearbeitet“, berichtete Van Midden am Donnerstagmorgen in der Radiosendung Wakker von Omroep Brabant! “Die Location war fertig, das Problem war der Bus.”

„Als Bürgermeister Han van Midden hörte, dass die Flüchtlinge einen Tag später kommen würden, fand er das inakzeptabel. Wenn es keinen Bus von Nord nach Süd gibt, dann umgekehrt“, sagte ein Sprecher der Gemeinde Roosendaal. “Der Bus ist früh am Abend abgefahren, also wird es spät.”

Die Flüchtlinge wohnen in einem Firmengebäude auf dem Majoppeveld. Es ist eine Notunterkunft, vorerst für drei Monate. „Wir werden mit COA eine längere Aufnahmefrist besprechen“, sagt der Sprecher.

Busse beschäftigt
Das Tierheim im Dorf Groningen ist voll. Laut COA wurden daher alle Anstrengungen unternommen, um einen schnellen Transport für die Gruppe von Asylbewerbern zu finden, die nach Roosendaal kommen können. Aufgrund von Problemen auf der Strecke im Norden der Niederlande waren bereits zusätzliche Busse im Einsatz. Es seien auch viele Busse mit Klassenfahrten unterwegs gewesen, wurde dem COA mitgeteilt.

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Es sah so aus, als müssten die Asylbewerber die Nacht auf einem Stuhl im Wartezimmer des Einwanderungs- und Einbürgerungsdienstes IND in Ter Apel verbringen. „Das ist absolut nicht das, was wir wollen, aber es gibt derzeit keine andere Lösung“, sagte der COA-Sprecher am Mittwochabend.

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