Russische Seestreitkräfte im Schwarzen Meer deutlich geschwächt – NRK Urix – Ausländische Nachrichten und Dokumentationen

In seinem täglichen Update nimmt der britische Geheimdienst das Tempo des Ukraine-Krieges.

Freitag Morgen sie berichten dass Russlands Seestreitkräfte im Schwarzen Meer deutlich geschwächt werden müssen.

Der Grund dafür ist, dass mehrere Angriffs- und Kampfflugzeuge nach Explosionen auf der Halbinsel Krim Anfang der Woche zerstört oder schwer beschädigt wurden.

Satellitenbilder zeigte schwere Schäden auf dem Luftwaffenstützpunkt Sakhi.

Fünf Angriffsflugzeuge vom Typ SU-24 und drei Jäger vom Typ SU-30 sollen getroffen werden.

Satellitenbilder zeigten umfangreiche Schäden an der Sakhi-Basis auf der Halbinsel Krim.

Foto: Planet Labs PBC / AP

Schwere Schäden

Auch wenn die acht Flugzeuge nur einen Bruchteil der Gesamtflotte ausmachen, wird dies die Fähigkeiten Russlands im Schwarzen Meer stark beeinträchtigen, glauben die Briten.

Sakhi ist die primäre Basis für die Flugzeuge der russischen Marine im Schwarzen Meer. Der Luftwaffenstützpunkt ist vermutlich noch nutzbar, hat aber laut britischen Geheimdiensten schwere Schäden erlitten.

Die Ursache der Explosionen ist noch unklar. Große Atompilze in der Luft nach den Explosionen deuten dennoch darauf hin, dass bis zu vier Munitionslager explodiert sind, schreiben die Briten.

Könnte ein Wendepunkt sein

Die Russen behaupten, die Explosionen seien auf einen Unfall zurückzuführen.

Es verleiht westlichen Analysten wenig Glaubwürdigkeit.

– Alles deutet darauf hin, dass dies von außen zugefügt wurde, sagt Oberstleutnant und Schulleiter Geir Hågen Karlsen an der Verteidigungsstabsschule gegenüber NRK.

Luftwaffenstützpunkt in Brand

Pilzwolken nach den Explosionen deuten darauf hin, dass mehrere Munitionslager in die Luft gesprengt wurden, glaubt der britische Geheimdienst.

Foto: STRINGER / Reuters

Sollte sich herausstellen, dass die Ukraine hinter den Anschlägen steckt, könnte der Krieg eine neue Wendung nehmen.

In diesem Fall wäre es der größte ukrainische Angriff auf die Halbinsel Krim.

Krater, die auf den Satellitenbildern zu sehen sind, deuten auch darauf hin, dass große und schwere Waffen im Einsatz waren. Karlsen hält es für ukrainische Mittelstreckenraketen.

Ukraine: – Natürlich nicht

Russland sagt, die Explosionen hätten eine Person getötet und fünf verletzt. Dies werde dazu führen, dass das russische Militär die Bedrohungslage auf der Krim neu einschätzen müsse, so die Briten.

Die Ukraine bestreitet dennoch, etwas mit den Explosionen zu tun zu haben.

Gegenüber dem Fernsehsender Dozhd ist der leitende Berater von Präsident Selenskyj, Mykhailo Podoljak, fest:

– Natürlich nicht. Was haben wir damit zu tun?

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