Schriftsteller Mohammed Hanif zieht sich von Konferenz des Goethe-Instituts zurück, weil Mohammed El Kurd ausgeladen wurde – Kunst & Kultur

Der britisch-pakistanische Schriftsteller Mohammed Hanif hat angekündigt, dass er nicht mehr an einer Konferenz des Goethe-Instituts in Hamburg teilnehmen wird, nachdem die Konferenz Mohammed El-Kurd, einen palästinensischen Schriftsteller und Dichter, ausgeladen hatte.

Kurd sei vom 23. bis 26. Juni in Hamburg zum Gipfel „Beyond the Lone Offender – Dynamics of the Global Right“ eingeladen und dann wieder ausgeladen worden, weil er „nicht respektvoll genug gegenüber Israel“ gewesen sei.

In einem anderen Tweet schrieb Hanif: „Mohammed El Kurds Haus wurde von Siedlern übernommen, als er elf war. Kurd und seine Schwester Muna protestieren seit ihrer Kindheit. Ich habe nicht viel Goethe gelesen, aber ich glaube nicht, dass er das wollte Welt, respektvoll gegenüber einem rücksichtslosen Apartheidregime zu sein.”

Hanif sagte, er solle über die Dynamik rechter Strukturen sprechen und fragte, wie man ein Gespräch führen könne, nachdem man einen Kronzeugen wie Kurd zum Schweigen gebracht habe. Er regte auch an, dass die Goethe-Institute sich selbst „auf den Prüfstand“ stellen sollten.

In einem Tweet fügte er auch ein link zum lesen Kurds Gedichtsammlung und forderte die Öffentlichkeit auf, zu entscheiden, wer in diesem Fall „respektlos“ sei.

Kurd erhebt seit Jahren seine Stimme gegen die Apartheid. Letztes Jahr, seine Geschichte über Scheich Jarrarseiner Heimatstadt, ging im Internet viral, als Demonstranten gegen die geplante Vertreibung der Palästinenser demonstrierten.

Das Institut angekündigt dass es ihn am 17. Juni auslud.

Der 24-Jährige hat rund 790.000 Follower auf Instagram und knapp 249.000 auf Twitter.

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