Schwedischer Fonds: Die Leiden der zerschlagenen Krone sind noch lange nicht vorbei

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(Bloomberg) – Laut dem schwedischen Geldmanager Erik Penser Bank AB ist im neuen Jahr wenig Aufregung um die schwächste Hauptwährung 2019 zu spüren.

Die schwedische Krone dürfte im Jahr 2020 weiter abrutschen, da die Wirtschaft mit einem schwachen Konsum- und Investitionswachstum und einem mangelnden politischen Willen zur Lösung dieser Probleme zu kämpfen hat Milliarden) von Vermögenswerten. Sie ist in diesem Jahr um über 5% auf rund 9,40 pro Dollar gefallen.

Dennoch geht der Vermögensverwalter davon aus, dass weitere Verluste geringer ausfallen werden als 2019, da die Riksbank ihren Leitzins diese Woche wieder auf null anheben wird, nachdem fast ein halbes Jahrzehnt der Negativzinsen die Krone belastet hat. Auch Anzeichen einer Erholung bei den Haupthandelspartnern der exportorientierten nordischen Wirtschaft dürften laut Thulin zugunsten der Währung wirken.

"Wir werden hoffentlich ein ziemlich langweiliges Jahr 2020 für die Krone sehen", sagte er. "Wir glauben, dass der große Kronenrutsch hinter uns liegt, da der Rückgang des Euro-Dollars, der die Kronen mit sich brachte, vorbei ist."

Die Krone brach in diesem Jahr ein, als die schwedische Wirtschaft als Barometer für den Welthandel von Rezessionsängsten und Zollkriegen heimgesucht wurde, während die Zentralbank an einer expansiven Geldpolitik festhielt. Die Währung ist auf dem Weg zu ihrem fünften jährlichen Rückgang in sechs Jahren.

"Wir haben die Währung, die wir in Schweden verdienen", sagte Thulin und bezog sich auf das, was er als das Versäumnis der Politiker ansah, die Probleme der Wirtschaft anzugehen. "Man kann nicht nur die Riksbank dafür verantwortlich machen."

Short Position

Penser hat seine Short-Krone-Position ausgeweitet, da die Währung im kommenden Jahr geringere, aber breitere Verluste verzeichnen wird. Dabei wurden neben den früheren Long-Dollars und Long-Positionen in Schwellenländern und dem australischen Dollar weitere Long-Positionen hinzugefügt Euro-Positionen.

Das Unternehmen ist in Aktien übergewichtet und setzt darauf, dass die Anlageklasse von einer weiterhin akkommodierenden Geldpolitik und einer sich erholenden Weltwirtschaft profitiert. Penser erwartet im nächsten Jahr eine Rallye von etwa 15% sowohl in US-amerikanischen als auch in schwedischen Aktien.

Der Geldmanager hat laut Thulin damit begonnen, erneut ein Engagement in Europa durch börsengehandelte Fonds aufzubauen, die ein ähnliches Risiko aufweisen wie die Emission von Credit Default Swaps.

Penser änderte kürzlich seine Herangehensweise an den US-amerikanischen Aktienmarkt, indem er S & P 500-Futures zugunsten von börsengehandelten Fonds verkaufte, die ein Engagement in Fin-Tech- und Biotechnologieunternehmen aufweisen. Das Unternehmen hat seine Beteiligungen an schwedischen Small-Cap-Unternehmen aufgestockt, wobei der Schwerpunkt auf Immobilien liegt. Penser mag auch das Technologieunternehmen für autonome Fahrzeuge Veoneer Inc sowie Iconovo AB und Smart Eye AB.

"Wir machen immer weniger breite Indizes und zielgerichtetere Strategien", sagte Thulin. "Wir glauben, dass wir damit die Konkurrenz schlagen werden."

Kontaktaufnahme mit den Reportern zu dieser Geschichte: Love Liman in Stockholm unter [email protected], Hanna Hoikkala in Stockholm unter [email protected]

Kontaktaufnahme mit den für diese Geschichte verantwortlichen Redakteuren: Dana El Baltaji unter [email protected], Anil Varma, William Shaw

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