Tansania: Keine Affenpockenfälle in Tansania, sagt das Ministerium

WÄHREND die Weltgesundheitsorganisation (WHO) angesichts zunehmender Affenpocken-Fälle auf der ganzen Welt Alarm schlägt, hat das Gesundheitsministerium bestätigt, dass es keine gemeldeten Fälle der Viruserkrankung im Land gibt.

Eine am Dienstag vom Ministerium herausgegebene und vom stellvertretenden Minister Dr. Godwin Mollel unterzeichnete Erklärung besagt jedoch, dass die Öffentlichkeit weiterhin Vorsichtsmaßnahmen gegen Infektionskrankheiten treffen muss.

„In Tansania gibt es keine Affenpockenpatienten, trotzdem wird die Öffentlichkeit davor gewarnt, kranke Tiere oder Kadaver zu berühren, zu essen und nichts zu berühren, was von einem kranken Tier benutzt wurde“, sagte Dr. Mollel.

Dr. Mollel sagte weiter, das Ministerium verfolge die Trends bei Infektionskrankheiten genau und ergreife verschiedene Maßnahmen, darunter die Verstärkung der Überprüfung von Reisenden, die über Grenzen, Flughäfen und Häfen in das Land einreisen.

Eine weitere vom Ministerium ergriffene Maßnahme ist die Überwachung von Informationen über Infektionskrankheiten auf Gemeindeebene und die weitere Sensibilisierung für Präventionsmaßnahmen, einschließlich persönlicher Hygiene und allgemeiner Sauberkeit.

Affenpocken wurden in mehreren anderen zentral- und westafrikanischen Ländern gefunden, wobei die meisten Infektionen in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) stattfanden. Fälle außerhalb Afrikas wurden mit internationalen Reisen oder importierten Tieren in Verbindung gebracht.

Laut WHO wird das Affenpockenvirus durch engen Kontakt mit Läsionen, Körperflüssigkeiten, Atemtröpfchen und kontaminierten Materialien wie Bettzeug von einer Person auf eine andere übertragen.