Tausende beim Gottesdienst für Peter Schreier

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Der Sarg des verstorbenen Sängers Peter Schreier in der Kreuzkirche
Bild: dpa

Opernsänger, Mozart-Interpret, Evangelist: Peter Schreier gilt als eine der großen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Mit einem Gottesdienst in Dresden verabschiedeten sich die Gefährten nun.

Rund 3.000 Menschen verabschiedeten sich vom Tenor Peter Schreier (1935-2019), der am Mittwoch an Weihnachten in der Dresdner Kreuzkirche starb. Neben seiner Familie kamen Freunde, Gefährten, Künstlerkollegen und Bürger der Stadt in den öffentlichen Dienst. Auch Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) war unter den Trauernden.

Kreuzkantor Roderich Kreile würdigte den Künstler als großen Sänger mit großer schöpferischer Kraft, der ein Vorbild für junge Musiker war. “Ein wirklich großer Mann hat uns verlassen”, sagte Kreile, “ein Mann mit der größten musikalischen Kreativität.” Als Evangelist erweckte er Johann Sebastian Bachs Musik zum Leben. Sein “größtes Engagement” ist ein Vorbild für junge Menschen. Der weltberühmte Sänger war zutiefst menschlich und blieb mit seiner Familie und seiner Heimat verbunden. Superintendent Christian Behr sprach von einem “Prediger des Evangeliums und großen Musikern”.

Schreier war ab 1945 eine Karausche. Die Zeit im berühmten Kreuzchor hatte ihn musikalisch und persönlich geprägt und war der Ausgangspunkt seiner Weltkarriere. Der Sänger, der als einer der führenden lyrischen Tenöre des 20. Jahrhunderts galt, starb am 25. Dezember im Alter von 84 Jahren.

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