Team der Division II auf USA-Tournee: Badminton in den USA

Wenn es um große Reisen geht, ist Paterbonn normalerweise nicht der Nabel der Welt. An diesem Montag jedoch wurde in der Stadt eine majestätische Gruppe mit einem großen „Willkommenspaket“-Plakat aufgestellt, das bereits andeutete, den Rückkehrern von der anderen Seite des Planeten zu gratulieren. Aus der schleppenden Vorsaison Ostwestfalens begrüßten die Paterporner, die sich seit fast zwei Wochen in einer anderen Welt befanden, ihren SC Paterforn und sehnten sich nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

Der Zweitligist war auf einer Reise durch die Vereinigten Staaten, die für eine zwölftägige Reisegruppe beeindruckend war. Geschäftsführer Fabian Wohlgemuth wollte die Reise nicht übertreiben: „Die Reisekosten für unser Trainingslager waren etwas hoch. Wir haben es akzeptiert, um die Tour-Crew zu bilden.“ Das ostwestfälische Temperament mag einen Grund haben, und Sie stellen vielleicht einige interessante Fragen zu dieser Reise: Was genau hat der Tabellensiebte der 2. Bundesliga auf der anderen Seite des Atlantiks gemacht?

Warum macht der SC Baderborn einen schlechten Film auf Englisch und wirbt für regionales Bier? Ist es eine gute oder schlechte Nachricht für den deutschen Fußball, wenn alle Leute für Marketingzwecke des SC Paderborn ins Ausland geschickt werden?

Sollte der SC Baderborn paradoxerweise in die USA verkauft werden?

Sortieren nach: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) bezuschusst Reisen in ihre sogenannten „eingeschränkten Zielmärkte“ wie die USA. Jeder Verein in den ersten beiden Ligen kann sich bewerben, und die Subvention deckt gemäß den Paterbourne-Standards einen erheblichen Teil der Gesamtkosten ab. Dazu noch die Startgebühr für Testspiele und Wolkemouths gute persönliche Kontakte zu einer Agentur – und das beste Abenteuer steht schon bevor. „In den USA wird die Bundesliga derzeit von der La Liga und der Premier League abgedeckt“, sagt Wolkemuth, der auch als Zweitligist gute Chancen auf eine Vertretung sah.

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SCP-Kontingente waren in Minneapolis, Madison und Chicago stationiert, und es war von Anfang an klar, dass die Reise für Baderborn tatsächlich funktionieren würde. Den Kontakt zum MLB-Team der Minnesota Twins stellte der SCP über den deutschen Baseball-Star Max Kepler her, der über ein Sponsoring der in Baderborn gegründeten Deutschen Baseball-Akademie mit der Stadt in Verbindung stand. Vor einem Spiel teilte das Duo ein Foto von Kepler und einigen Paterpornern auf Twitter mit 685.000 Followern – viereinhalb Mal so viele wie tatsächlich in Paterbourne leben. Innenverteidiger Uwe Hünemeier beendete dann den „ersten Seilzug“ und die US-Präsidenten nahmen die Aufgabe gerne an.

Ansonsten jagte ein Programmpunkt den nächsten: In einem Testspiel gegen Minnesota United füllten die Paderborner das MLS-Feld beinahe aus. In einem anderen Spiel trug das Klischee rund um Paterbourne dazu bei, das Stadion zu füllen: Forward Madison bewarb den Kampf mit Paterbourne mit „deutschem Essen“ und „deutschem Bier“ und „deutscher Polkaband“. Das Logo „Holly“, eine Maus, gab Kindern bitteres Spielzeug, das Team spielte Basketball an einer der führenden Sportuniversitäten des Landes, und das Social-Media-Team meldete viermal mehr Rekorde als sonst.

Wolkemuth glaubt, dass das Team von Paterforn eine kleine Welle der Aufregung ausgelöst hat. „Persönlich ist es eine sehr gute Zeit. Unser Verein war hier sehr enthusiastisch“, sagt er. Ob die Ostwestfalen nun neue Vermarktungsportfolios in Übersee eröffnet haben, lässt sich trotz allem juristisch durchaus hinterfragen. Natürlich stellt sich die Frage, was hier beworben wurde? Für den deutschen Fußball? Für den SC Paterforn? Oder doch lieber deutsche Polka? Im Mittelpunkt stehe immer der Spielplan, sagt Volkemuth.

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„Die Folgen der Reise werden langanhaltend sein. Nach dem zehnten Wettkampftag werden wir schlauer sein“, zweifelt Paderborn-Geschäftsführer. Aber die Ostwestfalen freuen sich schon jetzt auf viele bessere Erfahrungen und das sichere Gefühl, dass sich der deutsche Fußball keine Sorgen machen muss, wenn jemand anderes als Bayern München oder Borussia Dortmund um die Auslandsvermarktung antritt.

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