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Warum Take-Two "Red Dead" braucht, um am Leben zu bleiben

Warum Take-Two "Red Dead" braucht, um am Leben zu bleiben

Bisher sind die größten Videospiele dieses Herbstes stark angelaufen. Aber im heutigen Spielebusiness reicht das einfach nicht aus.

Beachten Sie, wie die Anleger auf die beiden größten Neueinführungen des Jahres reagiert haben.

            Activision Blizzard


ATVI -12,39%

veröffentlichte am 12. Oktober „Call of Duty: Black Ops 4“, und der Aktienkurs des Verlags brach seitdem um 29% ein.

            Take-Two Interaktive Software


TTWO -5,11%

Am 26. Oktober wurde „Red Dead Redemption 2“ freigesetzt, und der Aktienkurs ist seitdem um fast 6% eingebrochen. „Red Dead 2“ und „Black Ops 4“ erzielten in den ersten Wochenenden einen Umsatz von rund 725 Mio. USD bzw. 500 Mio. USD. Zum Vergleich: Hollywoods bisher größte Filmeröffnung betrug knapp über 250 Millionen US-Dollar.

Der Verkauf in den Nachrichten ist nicht unübertroffen, einer großen Veröffentlichung zu folgen. Ein Teil der Reaktion dieses Mal lässt sich jedoch auf eine offensichtliche Besorgnis der Anleger über die Langlebigkeit dieser neuen Spiele zurückführen. Auf dem heutigen Markt für Videospiele sind große Markteintritte nun einfach ein Ausgangspunkt für einen nachhaltigen Umsatz aus In-Game-Verkäufen, Erweiterungsinhalten, Abonnements und Werbung. Der Markt ist in letzter Zeit noch wettbewerbsfähiger geworden, und „Fortnite“ hat trotz der Anzeichen, dass seine Popularität möglicherweise einen Höchststand erreicht hat, immer noch viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Activision befasst sich auch mit anderen Themen, die den Ausverkauf verschlimmert haben. Der Donnerstagnachmittag berichtete für das dritte Quartal des Unternehmens einen enttäuschenden Ausblick, da die Schwäche bei anderen großen Spielen wie „Destiny 2“ und „Overwatch“ einige der durch „Black Ops 4“ erzielten Gewinne ausgleichen könnte. Analysten sind auch besorgt über den Blizzard des Unternehmens Die Einheit wird im nächsten Jahr möglicherweise kein Wachstum verzeichnen, da der einzige bisher geplante große Start eher eine mobile Version der Diablo-Franchise der Division zu sein scheint, als eine vollständige Fortsetzung des beliebten PC-Spiels. Die Activision-Aktien sind am Freitag nach dem Bericht um 12% gefallen.

Für Take-Two ist Langlebigkeit eine dringende Frage, da sich der Verlag auf ein relativ kleineres Portfolio an Spielen verlässt. Das Unternehmen bringt seine "Red Dead Online" Ende dieses Monats auf den Markt, und der starke frühe Erfolg von "Redemption 2" ist ein gutes Zeichen für diesen Service. Take-Two verfügt auch hier über eine starke Erfolgsgeschichte, da der Service „Grand Theft Auto Online“ auch fünf Jahre nach der letzten großen Folge in dieser Franchise eine wichtige Einnahmequelle darstellt.

Trotzdem traf Take-Two am Mittwoch im zweiten Quartal des Geschäftsjahres noch einen konservativen Tonfall. Finanzvorstand Lainie Goldstein bezeichnete "Grand Theft Auto" als "definitiv ein ungewöhnlicher Umstand". Analysten sind diesem Beispiel gefolgt und prognostizieren, dass Take-Two sich anpasst Für das im März endende Geschäftsjahr wird der Nettoumsatz aufgrund der Einführung von „Red Dead 2“ um 50% steigen. Im darauffolgenden Jahr wird diese Zahl um 4% zurückgehen.

Sie sind jedoch wahrscheinlich zu vorsichtig, da Take-Two in der Lage sein sollte, "Red Dead" noch einige Zeit am Leben zu erhalten.

Schreiben an Dan Gallagher bei dan.gallagher@wsj.com

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