Terrawatch: Salzigere Ozeane hätten das Einfrieren der Erde verhindern können | Die Sonne

Tie Sonne schien auf der frühen Erde 20 % weniger hell, und dennoch zeigen fossile Beweise, dass unser Planet warme flache Meere hatte, in denen Stromatolithen – mikrobielle Matten – gediehen. Nun könnte eine Studie das „Schwache-Junge-Sonne-Paradoxon“ gelöst haben, die zeigt, dass salzigere Ozeane die Erde vor 3 Milliarden Jahren vor dem Einfrieren der Erde während der Archaischen Zeit hätten verhindern können.

Wir alle wissen, dass die Zusammensetzung der Atmosphäre (insbesondere die Menge an Treibhausgasen) eine entscheidende Rolle bei der Milderung des Erdklimas spielt, aber was ist mit der Zusammensetzung der Ozeane? Um diese Frage zu beantworten, verwendeten die Forscher ein allgemeines Zirkulationsmodell zwischen Ozean und Atmosphäre, um die Auswirkungen des Salzgehalts zu untersuchen. Sie zeigen, dass salzigere Ozeane zu wärmeren Klimazonen führen, zum Teil, weil das Salz den Gefrierpunkt des Meerwassers senkt und die Meereisbildung hemmt, aber vor allem, weil die größere Dichte des Salzwassers die Zirkulationsmuster der Ozeane verändert und den Wärmetransport zu den Polen unterstützt.

In ihrem archaischen Szenario zeigen sie, dass der heutige Salzgehalt eine stark vergletscherte Welt mit nur einem schmalen Streifen offenen Wassers am Äquator erzeugt. Aber die Erhöhung des Salzgehalts um bis zu 40 % gegenüber heute offenbarte eine wärmere archäische Welt mit durchschnittlichen Oberflächentemperaturen von mehr als 20 °C und Eis, das nur saisonal an den Polen auftauchte. Ihre Ergebnisse werden in berichtet Geophysikalische Forschungsbriefe.

siehe auch  Das vietnamesische „Napalm Girl“ erhält 50 Jahre nach dem kriegsbestimmenden Foto eine letzte Hautbehandlung

Newsletter

Leave a Reply

Your email address will not be published.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.