Tesla in China: Das Werk in Shanghai liefert die ersten Elektroautos aus

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Die erste ausländische Produktionsstätte von Tesla ist in Betrieb: Nur 357 Tage nach Baubeginn hat das Tesla-Werk in Shanghai die ersten lokal produzierten Elektroautos ausgeliefert. Bei einer Zeremonie an diesem Montag wurden 15 Elektroautos des Modells 3 an Mitarbeiter von Tesla übergeben. Die Tesla-Fabrik kostete zwei Milliarden Dollar.

Tesla-Manager Wang Hao sagte, der Verkauf der in China hergestellten Limousine sei "sehr gut" gewesen. Das Werk hat ein Produktionsziel von 1.000 Einheiten pro Woche oder 280 Autos pro Tag.

Tesla begann im Oktober mit der Herstellung der Autos. Zukünftig werden dort 250.000 und am Ende sogar 500.000 Autos pro Jahr produziert, was vor Subventionen umgerechnet 45.000 Euro kostet. China will E-Autos von der Umsatzsteuer befreien und damit erschwinglicher machen.

Tesla umgeht Tarife durch chinesische Fabrik

China baut die Elektromobilität massiv aus und ist bereits der weltweit größte Markt für Elektrofahrzeuge. 2018 wurden in der Volksrepublik erstmals eine Million Fahrzeuge mit erneuerbaren Energien verkauft. Tesla will davon profitieren. Das Unternehmen entzieht sich auch den Einfuhrzöllen für US-Fahrzeuge, die im Rahmen des Handelsstreits eingeführt wurden.

Ein besonderer Kaufanreiz ist die bevorzugte Zulassung von Elektroautos in Großstädten. Nummernschilder für Benzin werden mittlerweile verlost oder müssen zu teuren Preisen gekauft werden. Käufer müssen oft jahrelang warten, während Elektrofahrzeuge in der Regel genehmigt werden. In Städten wie Peking gilt an einem Wochentag ein Fahrverbot, das nicht für Elektroautos gilt.

E-Auto-Verkäufe in China schwächen

Der chinesische Markt war jedoch zuletzt aufgrund der sich abschwächenden Konjunktur langsam. Der Absatz von batterieelektrischen Autos in China war im September gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 33 Prozent gesunken. Dies lag auch daran, dass die Regierung die Subventionen für Elektroautos mit geringer Reichweite senkte.

Tesla plant derzeit auch den Bau einer "Gigafactory" in Deutschland. Das kompakte SUV-Modell Y soll ab 2021 in Grünheide an der Oder-Spree bei Berlin gefertigt werden. Der Baubeginn für das 300 Hektar große Areal ist für die erste Hälfte des Jahres 2020 geplant.

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