Timo Boll – Tischtennisstar kritisiert den Zeitplan: "Das Fahrrad ist umgekippt"

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Tischtennisstar Timo Boll vom deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf kritisierte den überlasteten Zeitplan seines Sports vor der Pokalrunde am Samstag in Ulm. "Ich denke, das Rad ist umgedreht. Wir Athleten können die Anforderungen kaum bewältigen", sagte der ehemalige Weltranglistenerste.

Aufgrund der wachsenden Anzahl von Wettbewerben gab Boll im vergangenen Frühjahr bekannt, dass es nicht mehr an DM-Turnieren teilnehmen wird. In seiner Kritik an der Terminflut wird der 38-Jährige von Kollegen und Bundestrainer Jörg Roßkopf unterstützt. "Wenn bei einem wichtigen Turnier alle Top-Spieler fehlen, wird sich vielleicht etwas ändern", sagte Roßkopf.

Der Weltverband ITTF hat Kompromisse angekündigt – allerdings nur für die Zeit nach den Olympischen Sommerspielen in Tokio in diesem Jahr. "Das Programm ist zu voll. Wir müssen gemeinsam etwas unternehmen und den Kalender bereinigen", sagte der deutsche ITTF-Präsident Thomas Weikert.

In Ulm wollen Boll und sein Verein nach der ersten Saison ohne Vereinstitel seit 13 Jahren wieder gewinnen. Im Halbfinale trifft das Team der einzelnen Europameister, die mit elf Pokalsiegen die erfolgreichsten Spieler im traditionellen Wettbewerb sind, auf Titelverteidiger und Meister TTF Ochsenhausen. 1. FC Saarbrücken und ASV Grünwettersbach bestimmen den zweiten Finalisten.

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