Trond Mohn will Atomkraftwerke in Norwegen starten – VG

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INVESTOR: Milliardär Trond Mohn, hier im Februar dieses Jahres zu Hause abgebildet.

Es wurde eine Gesellschaft mit dem Ziel gegründet, Kernkraftwerke in Norwegen zu bauen. Die Firma des Milliardärs Trond Mohn ist Hauptaktionär.

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Das Unternehmen Norsk Kjernekraft AS wurde im Juli gegründet.

Der Vorsitzende Jonny Hesthammer bestätigt gegenüber VG, dass sie am Bau und Betrieb von Kernkraftwerken in Norwegen arbeiten werden.

Das muss laut Hesthammer realistisch sein. Sie arbeiten darauf hin, in zehn bis fünfzehn Jahren mehrere kleine Kernkraftwerke zu haben.

– Dieses Unternehmen wurde nach mehrjähriger Analyse gegründet, ob es realistisch ist, dass wir dies in zehn bis fünfzehn Jahren umsetzen können. Dann, wenn es etwas gibt, was Norwegen braucht und wofür der politische Wille vorhanden ist, sagt Hesthammer zu VG.

Ausgangspunkt des Unternehmens sind sogenannte kleine modulare Reaktoren. Es gibt kleine Kernkraftwerke von der Größe eines Fußballfeldes, die in Fabriken im Ausland in Serie produziert werden können.

Laut Hesthammer standen sie in Kontakt mit dem Spieler GE Hitachi, einer Zusammenarbeit zwischen dem japanischen Hitachi und dem amerikanischen General Electric.

– In zehn bis fünfzehn Jahren könnten in Norwegen mehrere kleine modulare Reaktoren in Betrieb sein, sagt Hesthammer.

In Norwegen hat es noch nie einen kommerziellen Betrieb von Kernenergie gegeben, und es gibt keine Genehmigungsverfahren und Behörden, die dies genehmigen. Das Unternehmen hat jetzt die Direktion für Strahlenschutz informiert. Sie haben drei Mitarbeiter, die die Einführung kleiner modularer Reaktoren in Norwegen planen.

Hauptaktionär hinter dem neu gegründeten Unternehmen ist über ihn der Milliardär Trond Mohn Unternehmen Meteva und M Invest.

General Manager, Jonny Hesthammer, ist General Manager eines der Unternehmen von Mohn, M Vest Energy.

– Trond Mohn ist Teil der Eigentümergruppe dahinter, sagt Hesthammer.

– Wie viel Geld wurde investiert?

– Was ich jetzt sagen kann, ist, dass wir nur eine Firma mit minimalen Kosten gegründet haben. Was wir tun werden, ist, uns für weiteres Wachstum zu positionieren, basierend auf dem, was wir aus Mitteln einbringen können, sagt Hesthammer.

– Was erwarten Sie von der Opposition?

Wir erwarten, dass diese Initiative auf große Begeisterung stoßen wird, denn wir sehen, dass es in Norwegen mehr Menschen gibt, die für Atomkraft sind als dagegen, sagt Hesthammer.

– Erfahrungen mit Atomkraft aus Tschernobyl und Fukushima können Angst vor Strahlung und Unfällen erzeugen. Wie richtet man diesbezüglich einen politischen Prozess ein?

– Hier ist es absolut notwendig, dass wir auch auf politischer Ebene informieren und den Dialog führen, aber wenn das gesagt ist, wird es für uns sehr wichtig sein, faktenbasiertes Wissen zu erlangen, das die Angst übersteigt. Für diese modernen Kraftwerke sei sie die sicherste, sicherer als Wasser- und Windkraft, sagt Hesthammer.

Gleichzeitig werden in Deutschland und Frankreich Atomkraftwerke abgeschaltet, und in Schweden haben Gespräche begonnen. Laut NVE-Manager Kjetil Lund, es gibt keine Struktur was Norwegen kernkrafttauglich macht.

– Wir haben nicht das Fachwissen, die Institutionen und die Erfahrung. Ob wir es in Norwegen aufbauen, ist eine politische Frage. Aber Atomkraft ist in Norwegen weder eine schnelle noch eine billige Lösung, sagt Lund zu VG.

Die Energiekrise in Europa hat zu einer erneuten Debatte darüber geführt, auf welche Energiequellen sich die europäischen Länder in Zukunft konzentrieren sollten.

Deutschland hat kürzlich beschlossen, zwei der letzten drei Atomkraftwerke des Landes bis Mitte April 2023 in Bereitschaft zu halten. Eigentlich sollten die drei Kraftwerke zum Jahreswechsel abgeschaltet werden.

Hesthammer bestreitet, dass sie das Unternehmen jetzt wegen der himmelhohen Energiepreise und der Energiekrise in Europa gegründet haben.

– Wir haben eine Situation verfolgt, die sich im vergangenen Jahr verschlechtert hat. Über mehrere Jahre wurde weltweit zu wenig in Öl und Gas investiert, während der Verbrauch fossiler Energie zugenommen hat. Es werde eine Lücke zwischen Angebot und Nachfrage geben, sagt Hesthammer.

– Wir haben den Anfang davon gesehen, als die Gaspreise im Jahr 2021 stiegen, dann wurde es durch Putins Drosselung des Gasmarktes stark verstärkt und eskalierte heftig, als der Krieg in der Ukraine begann. Aber es ist die zugrunde liegende Situation, dass es schwierig ist, die Alternativen schnell genug in Europa aufzubauen, was uns glauben lässt, dass die Atomkraft ins Spiel kommen sollte.

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