Über 300 Beschäftigte im Gesundheitswesen im zweitägigen Streik in Lettland / Artikel

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Gewerkschaftschef Valdis Keris sagte, viele andere seien im Moment interessiert, aber das Streikgesetz erlaube es nicht, diese Nummer so kurz vor der Veranstaltung selbst zu ändern, daher sei diese Nummer fest und endgültig.

Keris erläuterte den Streikgrund und die Forderungen der Streikenden: „Der Streik wurde angekündigt, weil es nicht gelungen ist, mit dem Gesundheitsministerium eine Einigung über die Erfüllung unserer Forderungen zu erzielen [..] insbesondere die Lohn- und Gehaltserhöhung in der zweiten Hälfte dieses Jahres für alle Qualifikationskategorien von Heilpraktikern um 10 % gegenüber den Durchschnittssätzen des Vorjahres.“

Die Gewerkschaft hat zuvor erklärt, dass die Anforderungen für diesen Streik verhältnismäßig und fair sind. Um die Auflagen zu erfüllen, bräuchte es etwa 30 Millionen Euro, um die Gehälter aller Ärzte in diesem Jahr um 10 % anzuheben. Ärzte und Krankenschwestern haben seit Anfang des Jahres bereits eine Gehaltserhöhung von rund 6 %. Folglich gelten die Streikvorschriften in größerem Umfang für die Geringqualifizierten.

Parallel zu dem zweitägigen Streik haben die medizinischen Mitarbeiter am Dienstag um 13:00 Uhr auch einen Streik vor dem Kabinett geplant. Die Teilnehmerzahl der Streikposten wird höher sein als die des Streiks.

Die Patienten werden auch die Streikentscheidung des medizinischen Personals spüren: Alle geplanten Operationen wurden im lettischen Onkologiezentrum für die zwei Tage abgesagt, ebenso wie Termine im Kinderkrankenhaus und chirurgische Eingriffe im Stradiņš-Krankenhaus. Das liegt daran, dass viele der Streikteilnehmer Krankenschwestern und Anästhesisten sind, berichtete das lettische Fernsehen am Montagabend.

Ira Runce ist ein Angestellter des Onkologiezentrums und einer von 316 Arbeitern, die am Dienstag streiken werden. Ihr Argument ist, dass diese harte Arbeit nicht angemessen bezahlt wird.

„Es ist psychologisch schwer zu arbeiten, weil man sowohl mit dem Patienten als auch mit den Angehörigen arbeitet. Der Patient kehrt zurück und fragt: Warum nochmal, warum? Und niemand schätzt, wie schwierig es für die Mitarbeiter ist“, sagte Ira Runce gegenüber LTV.

„Realistischerweise versuchen es sowohl Ärzte als auch Krankenschwestern [to work] in zwei Abteilungen, um Kredite und Rechnungen zu bezahlen. Und um eine Familie zu haben. Aber der Patient leidet. Weißt du, vielleicht müssen wir anfangen darüber nachzudenken, wie Mediziner leiden?“ sagte Runce.

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