Überraschendes Ergebnis der Krebsforschung: Brustkrebs breitet sich hauptsächlich nachts aus

Tatsächlich war es in diesem Sinne ein Zufallsbefund, der die Forscher auf die richtige Spur brachte. „Einige meiner Kollegen arbeiten früh am Morgen oder spät in der Nacht, manchmal analysieren sie auch Blut zu ungewöhnlichen Zeiten“, sagte Aceto. Die Forscher waren überrascht, als sie feststellten, dass Proben, die zu verschiedenen Tageszeiten entnommen wurden, sehr unterschiedliche Mengen an frei zirkulierenden Krebszellen aufwiesen.

Ein weiterer Hinweis war die überraschend hohe Anzahl von Krebszellen, die pro Bluteinheit von Mäusen im Vergleich zu Menschen gefunden wurden. Der Grund dafür ist, dass Mäuse nachtaktive Tiere sind, die tagsüber schlafen, während die Forscher die meisten ihrer Proben tagsüber entnehmen.

„Unserer Ansicht nach könnten diese Ergebnisse darauf hindeuten, dass Gesundheitsdienstleister den Zeitpunkt, zu dem sie Biopsien durchführen, systematisch aufzeichnen sollten“, sagte Aceto. „Das kann helfen, die Daten wirklich vergleichbar zu machen.“

In einem nächsten Schritt wollen die Forscher untersuchen, wie ihre Erkenntnisse in bestehende Krebsbehandlungen integriert werden können, um die Therapien zu optimieren.

Im Rahmen weiterer Studien mit Patienten will Professor Aceto untersuchen, ob sich verschiedene Krebsarten wie Brustkrebs verhalten und ob bestehende Therapien erfolgreicher werden können, wenn Patienten zu unterschiedlichen Zeitpunkten behandelt werden.

Die Studie von Forschenden der ETH Zürich, des Universitätsspitals Basel und der Universität Basel ist in erschienen Natur† Dieser Artikel basiert auf einer Medienmitteilung der ETH Zürich.

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