Ufo bleibt im Streik – Eurowings storniert mehr als 100 Flüge

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Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Eurowings am Flughafen Düsseldorf: Die Fluggesellschaft hat bereits mehrere Flüge abgesagt.


(Foto: AP)

Frankfurt Eurowings stornierte am Montag und Dienstag 54 Flüge aufgrund des angekündigten Streiks der Flugbegleitergewerkschaft UFO. Es handelt sich fast ausschließlich um Inlandsverbindungen, wie aus einer Übersicht auf der Website des Unternehmens am Samstagabend hervorgeht.

Am Freitag forderte Ufo die Flugbegleiter von Germanwings auf, ab nächsten Montag (30. Dezember) dreitägig zu streiken. Die ausstehende Zahlung sollte bis einschließlich Neujahr dauern. Ab dem 1. Januar ist noch nicht klar, welche Flüge storniert werden. Germanwings führt seine Flüge für Eurowings durch. Nach Angaben des Unternehmens gehören 30 der rund 140 Eurowings-Flugzeuge Germanwings.

In einem Brief an seine Mitglieder teilte mir Ufo zuvor mit, dass die kurzfristigen Zugeständnisse der Lufthansa-Tochtergesellschaft im Lohnkonflikt mit der Flugbegleitergewerkschaft Ufo keinen Grund darstellten, den Ruf nach einem Streik zurückzuziehen. "Die Tarifkommission hat entschieden (…), dass der Streik auf dieser Grundlage weder rechtlich noch sachlich oder aus irgendeinem anderen Grund abgesagt werden kann", heißt es in dem Schreiben der Tarifkommission.

Ufo hatte klare Forderungen gestellt, über die sie weiter verhandeln würde, "aber leider gab es keine Antwort – außer dieser polemischen Pressemitteilung". Dies bedeutet eine Mitteilung von Eurowings, die am Samstagnachmittag veröffentlicht wurde.

In dieser Mitteilung einigte sich die Fluggesellschaft der Gewerkschaft kurz vor der angekündigten Einstellung der Arbeit im Mittelpunkt des Streits: Sie biete "den Teilzeit-Tarifvertrag der Lufthansa vollständig und mit sofortiger Wirkung an", heißt es.

Es gab also eine kurze Absage des Streiks im Raum. UFO-Sprecher Nicoley Baublies hatte der deutschen Presseagentur mitgeteilt: "Wenn das tatsächlich hilft, werden wir den Streik absagen."

Ufo droht den Streik zu verlängern

In einem Interview mit dem Tarifausschuss wurde jedoch entschieden, die Absage abzulehnen – und im Brief an die Mitglieder drohte sogar die Ausweitung des Streiks: „Im Gegenteil, wir befürchten bei der Kommunikation mit der Geschäftsleitung, dass drei Tage vergehen wird nicht genug werden. "

Die Regelungen zur Teilzeitarbeit waren bisher der offizielle Grund für den Streik. Das jüngste Angebot ist nach Meinung von Germanwings "der angekündigte Streik der von Ufo formell genannten Basis".

Teilzeit ist laut Eurowings „bereits seit vielen Jahren im Unternehmen praktizierte Praxis“. Im Jahr 2019 wurden fast alle Teilzeitanfragen für die rund 800 Flugbegleiter realisiert, teilte Eurowings im Zuge des neuen Angebots an Ufo mit. "Nur für elf Mitarbeiter konnte der Wunsch nach Teilzeitarbeit aus betrieblichen Gründen nicht erfüllt werden", heißt es in der Botschaft. In diesen Einzelfällen einen dreitägigen Streik zu brechen, sei unverhältnismäßig, sagte Germanwings-Geschäftsführer Francesco Sciortino der Ankündigung zufolge.

In dem Konflikt gab es bereits einen Warnstreik bei vier Lufthansa-Tochtergesellschaften und einen zweitägigen Streik bei der Kerngesellschaft Lufthansa. Hier wurden im November rund 1.500 Flüge mit rund 200.000 betroffenen Passagieren gestrichen.

Mehr: Neue Streiks vor dem Jahreswechsel: Was steckt hinter dem Tarifkonflikt zwischen Lufthansa und UFO?

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