Unilever wollte einen Teil von GSK für 50 Milliarden Pfund kaufen, was es ablehnte

Der britische Lebensmittel- und Konsumgüterhersteller Unilever wollte seine Consumer-Health-Sparte von GlaxoSmithKline (GSK) für 50 Milliarden Pfund (rund 1,5 Billionen Kronen) kaufen. Es arbeitet als Joint Venture in Partnerschaft mit dem amerikanischen Pharmaunternehmen Pfizer. Das gab GSK bekanntdass Unilever im vergangenen Jahr insgesamt drei Angebote unterbreitet hat, die das Unternehmen aber als unzureichend abgelehnt hat.

GSK gab an, das letzte Angebot von Unilever sei vom 20. Dezember. Alle abgegebenen Angebote seien freibleibend. Letzteres bestand aus Bargeld in Höhe von 41,7 Mrd. £ und Unilever-Aktien im Wert von 8,3 Mrd. £. Das GSK-Management entschied sich jedoch, auch diese abzulehnen, da sie seiner Meinung nach die erforderliche Aufteilung und deren Aussichten unterschätzt habe.

Sowohl Unilever als auch GlaxoSmithKline bestätigten die Umstände des Angebots kurz nachdem die britische Zeitung The Sunday Times darüber informiert hatte. Unilever sagte in einer kurzen Erklärung, dass GSK Consumer Healthcare führend in einem attraktiven Consumer-Healthcare-Bereich ist und strategisch in die Unilever-Gruppe passen würde.

GSK beabsichtigt, die Division Consumer Health Care Mitte dieses Jahres aus ihrer Organisationsstruktur herauszulösen. Die Sparte stellt Produkte wie das Schmerzmittel Advil oder die Zahnpasta Sensodyne her. Nach der Eingliederung einer ähnlichen Sparte von Novartis im Jahr 2015 und Pfizer im Jahr 2019 erzielte die Consumer-Healthcare-Sparte von GSK einen Jahresumsatz von 9,6 Mrd. £ (ca. 282 Mrd. CZK).

Unilever vertreibt eine breite Palette von Konsumgütern, von Hellmann’s Mayonnaise über Lipton-Tees bis hin zu Ben & Jerry’s Eiscreme. Zu den bekanntesten Körperpflegemarken gehören Dove-Seifen und Rexona-Deodorants.

Unilever ist auch in Tschechien aktiv, wo der Gewinn im Vorjahr um rund ein Drittel auf 36,9 Millionen Kronen einbrach. Der Nettoumsatz des Unternehmens sank daraufhin um fünf Prozent auf 4,14 Milliarden Kronen.


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