Union befürwortet höhere Mindestlöhne in der Gastronomie

| |

Gastronomie

Rund 7,5 Millionen Minijobber würden von höheren Verdienstmöglichkeiten profitieren.


(Foto: AP)

Berlin In der Union erfordert der Fachkräftemangel eine Lockerung der strengen Regeln für Einkommen und Arbeitszeit im Gaststättengewerbe. "Es ist nicht mehr aktuell, dass die Einkommensgrenze im Minijob auf dem Niveau von 2013 bleibt, während Einkommen und Inflation steigen", heißt es in einem sechsseitigen Papier einer Gruppe von Verbandsmitgliedern im Bundestag, die steht der Deutschen Presseagentur in Berlin zur Verfügung.

Das Papier wurde kurz vor Weihnachten an den Fraktionsvorsitzenden der Union, Ralph Brinkhaus (CDU), weitergeleitet und dient als Grundlage für eine entsprechende parlamentarische Initiative.

Einer der Initiatoren, Axel Fischer (CDU), Fraktionsvorstand, sagte der dpa: "Rund 7,5 Millionen Mini-Jobber würden branchenübergreifend von höheren Einkommensgrenzen profitieren." Der ebenfalls aus Baden-Württemberg stammende Abgeordnete betonte: "Der Dreh- und Angelpunkt ist immer wieder der Arbeitskräftemangel." Man müsse die Mitarbeiter mehr schätzen, aber auch mehr Flexibilität. "Gut, wenn der Mindestlohn steigt, dann der Mini -Job Einkommensgrenze muss Schritt halten ", sagte Gutting.

Fischer setzte sich auch für ein modernes Arbeitszeitgesetz ein, das Spielraum für flexible Arbeitszeiten schafft und den Geltungsbereich des EU-Rechts nutzt. "Anstelle einer täglichen Arbeitszeit muss es eine wöchentliche Höchstarbeitszeit geben, die sowohl für kollektive als auch für nicht kollektive Unternehmen gilt", sagte er.

Mehr: Die CDU-Initiative ist nicht neu. Die FDP fordert auch im Gaststättengewerbe flexiblere Arbeitszeiten.

. (tagsToTranslate) CDU (t) Union (t) Bundestag (t) Ralph Brinkhaus (t) Gastronomie (t) Mindestlohn (t) Minijob (t) Fachkräftemangel (t) Löhne und Gehälter (t) Arbeitsmarkt (t ) Sozialpolitik (t) Olav Gutting (t) Ralph Brinkhaus

Previous

Finfisher: Spionagesoftware made in Germany? – Digital

Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel: Arbeitgeberpräsident: Fachkräftemigration erforderlich

Next

Leave a Comment

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.