US-Gericht lehnt New Yorker Gesetz ab, das Waffenbesitz erschwert | JETZT

Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Donnerstag ein Gesetz abgelehnt, das es Einwohnern des Bundesstaates New York erschweren würde, unentdeckt Waffen zu tragen. Laut Nachrichtenagentur AP die Entscheidung wird voraussichtlich ein Viertel der US-Bevölkerung betreffen.

Die Entscheidung des obersten US-Gerichtshofs wird es vielen Menschen in Großstädten wie New York, Los Angeles und Boston erleichtern, unentdeckt eine Waffe zu tragen. Sechs Richter stimmten dafür, drei dagegen.

Die Richter beriefen sich auf ihre Entscheidung zum zweiten Verfassungszusatz, der das Recht zum Tragen von Waffen in den USA garantiert. Entsprechend AP Der Oberste Gerichtshof hat nun erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt in das Waffenrecht eingegriffen.

Das Gesetz besagte, dass Waffenträger einen “triftigen Grund” haben müssen, um Waffen außer Sichtweite zu tragen. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs hebt dieses Gesetz nun auf. Die Entscheidung kann auch Kalifornien, Hawaii, Maryland, Massachusetts, New Jersey und Rhode Island betreffen. Das sind Staaten mit ähnlichen Gesetzen wie New York.

Urteile des Obersten Gerichtshofs betreffen alle amerikanischen Bundesstaaten und sind daher sehr einflussreich. Das Urteil schafft einen Präzedenzfall für Staaten mit ähnlichen Gesetzen.

Die Entscheidung folgt auf mehrere Massenerschießungen in den USA, darunter jene an einer Grundschule in der texanischen Stadt Uvalde. Der US-Kongress hat in der Folge hart daran gearbeitet, die Waffengesetze im Land zu verschärfen, ist jedoch auf Widerstand der Republikanischen Partei gestoßen.

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