USA bedroht den Betreiber der Verlegeschiffe

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Berlin In seinem Kampf gegen die Nord Stream 2-Ostsee-Pipeline hat der US-Senator Ted Cruz in jeder Hinsicht Recht. In einem Brief an Edward Heerema, den Leiter der Allseas Group, forderte Cruz in einem Brief an das Handelsblatt zusammen mit seinem Kollegen Ron Johnson auf, die Arbeit sofort einzustellen. US-Präsident Donald Trump wird diese Woche die Sanktionen gegen Nord Stream 2 einführen, denen das US-Repräsentantenhaus und der US-Senat bereits mit großer Mehrheit zugestimmt hatten.

Cruz und Johnson argumentieren, dass Allseas mit der Unterschrift von Trump sofort aufhören muss, die Rohre zu verlegen, da es sonst schwerwiegende Konsequenzen gibt. Wenn Allseas die Pipeline auch einen Tag nach der Unterzeichnung durch Trump weiter ausbaut, drohen "Ihrem Unternehmen überwältigende und möglicherweise existenzielle rechtliche und wirtschaftliche Sanktionen", hieß es in dem Schreiben am 18. Dezember. Cruz und Johnson schickten eine Kopie des Schreibens an Die US-Minister Steven Mnuchin (Finanzen), Michael Pompeo (Außen) und Dan Brouillette (Energie).

Cruz und Johnson raten Heerema, sich schnell aus dem Projekt zurückzuziehen. "Ihr Vertrag enthält sicherlich eine Option zum Rücktritt, wenn Vorschriften oder Sanktionen die Fertigstellung der Pipeline verhindern", schreiben die beiden Senatoren.

Die US-Öl- und Gasindustrie unterstützt Senator Cruz finanziell

Cruz, finanziell unterstützt von der US-amerikanischen Öl- und Gasindustrie, kämpft seit Monaten gegen Nord Stream 2. Er ist einer der Väter der jetzt verabschiedeten Sanktionen. Die Sanktionen richten sich in erster Linie an Unternehmen, die von der Nord Stream 2 AG mit dem Bau der Pipeline beauftragt wurden.

Besonders im Fokus stehen die beiden Allseas-Laienschiffe "Pioneering Spirit" und "Solitaire", die Cruz in seinem Brief an den Allseas-Chef ausdrücklich erwähnt. Auf der 2.400 Kilometer langen Strecke, die aus zwei Strängen zu je 1.200 Kilometern besteht, fehlen nach heutigem Stand knapp 200 Kilometer. Bei günstigen Wetterbedingungen können die beiden Schiffe täglich mehrere Kilometer auf der Strecke legen.

Das Rennen gegen die Zeit

Die Fertigstellung der Pipeline ist somit zu einem Wettlauf gegen die Uhr geworden. Nach der bisherigen Auslegung der US-Sanktionen wären diese erst nach einer Übergangsfrist von 30 Tagen in Kraft getreten.

Cruz und Johnson weisen jedoch in ihrem dreiseitigen Brief an CEO Edward Heerema darauf hin, dass dies nur gilt, wenn Allseas die Übergangsfrist nutzt, um vom Projekt zurückzutreten. Wenn Allseas jedoch versuchen würde, das Projekt schnell abzuschließen, würde dies den Zweck der Übergangsfrist untergraben. Die Situation ist klar, die beiden Senatoren schreiben, dass die Sanktionen auch gegen Menschen und Unternehmen verhängt werden, die versuchen, sie zu umgehen.

Beispielsweise führen die vom Senat und dem Repräsentantenhaus verhängten Sanktionen dazu, dass alle Vermögenswerte des Unternehmens oder der betroffenen Person in den USA für fünf Jahre eingefroren werden. Den Betroffenen wird auch die Einreise in die USA verweigert.

Cruz droht unverhohlen, dass die Allseas-Schiffe beschlagnahmt werden, wenn sie die Vereinigten Staaten erreichen & # 39; Kontrollbereich. Die Allseas-Schiffe waren zumindest in der Vergangenheit für US-amerikanische Unternehmen im Golf von Mexiko aktiv.

Mehr: Die geplanten US-Sanktionen gegen die umstrittene Gaspipeline belasten die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Unternehmen fordern Lösungen.

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