Viel los auf Schiphol, aber das Chaos ist nicht so schlimm: „Wenn wir extra früh kommen, bleibt der Check-in-Schalter noch geschlossen“ | Inland

Donnerstagmorgen schien ein weiterer Katastrophentag auf dem so geschmähten Flughafen Schiphol zu sein. Bereits um fünf Uhr morgens standen Reisende vor dem Flughafen Schlange, mit einer geschätzten Wartezeit von etwa drei Stunden. Ein Reisender spricht auch über eine Meinungsverschiedenheit hinter dem Zoll, wenn überfüllte VIP-Lounges beschließen, nur Passagiere der Business Class durchzulassen. “Und das ist ein Ärger!”

‘Noch nie erlebt’

Ein paar Stunden später herrscht auf Schiphol immer noch reges Treiben. Eine ältere Dame, die nach Fuerteventura fährt, fotografiert mit offenem Mund die sich windende Reihe durch und vor dem Flughafen: “Das habe ich noch nie gesehen.”

Sogar vor der VIP-Lounge (links) bilden sich Schlangen.

Sogar vor der VIP-Lounge (links) bilden sich Schlangen.

Aber der Andrang geht weiter und die Wartezeit sinkt allmählich auf etwa 45 Minuten. KLM-Mitarbeiter nennen es einen „normalen, arbeitsreichen Tag“. Die roten Linien, die gedehnt wurden, um Reisende in die richtige Richtung zu leiten, werden wieder entfernt. Und das Zelt draußen, um die Wartenden trocken zu halten, wird nach Mittag nicht mehr benötigt.

Check-in-Schalter noch geschlossen

Die häufigste Irritation bei Reisenden ist die unklare Kommunikation des Flughafens und der Fluggesellschaften. Der Brite David Dwyer steht in der Abflughalle 3 und sieht sich um. Er hat nur noch einen kurzen Flug vor sich, nach Birmingham. „Aber ich habe eine E-Mail von easyJet bekommen, dass ich fünf Stunden im Voraus hier sein muss. Wenn wir hier ankommen, sind die Check-in-Schalter noch geschlossen!“

So kann sein letzter Urlaubstag in Amsterdam gestrichen werden. “Es ist alles zweifelhaft, muss ich sagen.”

Ein weiterer easyJet-Kunde auf dem Weg nach Rhodos befindet sich in derselben Reihe, bewegt sich also nicht, weil noch kein Personal vor Ort ist. De Brabander sieht den Humor darin: „Oh, ich bin im Urlaub, also nehme ich diese zusätzliche Stunde des Wartens als selbstverständlich hin. Außerdem habe ich mehr Zeit als Geld.“

Zwei Stunden vorher

Viele Fahrgäste, denen zwei Stunden im Voraus geraten wurde (oder die keine Mitarbeiter an die Reihe bekommen konnten), sind immer noch pünktlich. Drei Töchter aus Groningen und ihre Mutter Willy (83) zum Beispiel, die nach Kos fahren und für ihren Flug um 15 Uhr früh aufgestanden sind. „Wir wussten nicht, wie lang die Schlangen sein würden, also haben wir nur vier Stunden Wartezeit eingeplant. Meine Mutter läuft mit einem Rollator, da ist sie nicht mehr so ​​schnell“, sagt Tochter Eveline.

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Es ist die erste Mutter-Tochter-Reise seit Corona und deshalb freuen sie sich darauf. Willy: “In der Sonne liegen, ich kann es kaum erwarten.” Sie gehen sieben Tage lang aus. Tochter Johanna scherzt: „Aber wenn ich einen schönen Mann treffe, bleibe ich vielleicht viel länger!“

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