Volle Saisonrennen mit Kopfhörern, bei der WM ohne: „Daten aus dem Mittelalter“ | Der Stand

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Im Alltag sind die Profis immer per Funk unterwegs, um von den Begleitfahrzeugen über das Renngeschehen auf dem Laufenden gehalten zu werden.

Bei der von der UCI organisierten Weltmeisterschaft gelten andere Gesetze und Fahrer und Betreuer müssen sich beispielsweise mit Schildern am Straßenrand begnügen.

Völlig überrascht waren zum Beispiel Christophe Laporte und Michael Matthews mit ihrem Silber und Bronze. Auch Wout van Aert wusste nicht, dass er um die Podiumsplätze sprintete.

“Ich hatte die Beine, um mit Remco auf das Podium zu kriechen”, sagte Van Aert. “Coursing ohne Kopfhörer ist nicht mehr von dieser Zeit.”

Patrick Lefevere, Manager von Quick Step-Alpha Vinyl, nannte es in De Tribune sogar „kriminell“.

„Ich bin ein Arbeitgeber mit 80 Mitarbeitern. Stellen Sie sich vor, Sie schauen durch das Fenster oben in meinem Schreibtisch und sehen große Fehler, aber ich kann nicht vor 17 Uhr nach unten gehen, um zu sagen, dass diese Fehler viel Geld kosten. Wie dumm ist das? Ich kann nicht erreichen.”

Auch Kommentator José De Cauwer findet es unvorstellbar, dass “Spitzensportler nicht begleitet werden dürfen”. „Angenommen, es gibt zum Beispiel eine Ölspur, aber man kann nicht warnen. Dann kommen sie um die Kurve und sind mit 50 da.“

Jolien D’hoore ist ihm im Rennen selbst begegnet. „Die melden dann eine gefährliche Passage über Funk, aber das kann man nicht an die Fahrer weitergeben. Das ist einfach nicht zu verantworten.“

„Das geht bis ins Mittelalter zurück. Während sich bei Fahrrädern und mechanischen Teilen alles nach vorne bewegt, bleiben sie bei so etwas hängen.“

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