Während die Deutschen weiter im Umlauf sind, steigt die COVID-Sterblichkeitsrate

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eine Nahaufnahme einer Kaffeetasse: Intensivstationen haben sich gefüllt, während die Menschen weiter zirkulieren und das Virus übertragen


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Intensivstationen haben sich gefüllt, während die Menschen weiter zirkulieren und das Virus übertragen

Schließlich sind COVID-19-Impfstoffe erhältlich. Jede Erleichterung wird jedoch durch die rasch steigende Zahl der Todesopfer in Deutschland gemindert. “Die derzeitige Sperrung ist nicht besonders effektiv”, sagte Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), der für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten zuständigen deutschen Behörde, am Donnerstag gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ARD. Während des gesamten Dezembers seien die Menschen in viel größerer Zahl unterwegs gewesen als bei den ersten Abschaltungen im Frühjahr letzten Jahres. Infolgedessen ist die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie auf fast 2 Millionen gestiegen. Ein Großteil davon ist laut RKI auf Menschen zurückzuführen, die sich miteinander versammeln.

Laut RKI liegen zwischen dem Auftreten der Symptome und dem Krankenhausaufenthalt bei Patienten mit schwerem COVID-19 durchschnittlich vier Tage. Die daraus resultierenden Todesfälle können bis zu 12 Tage später eintreten. Da bestimmte bereits bestehende Erkrankungen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass eine Person an der Krankheit erkrankt, werden Todesfälle in Deutschland häufig als Personen registriert, die “an oder mit COVID-19” gestorben sind.

Vor diesem Hintergrund spiegeln die aktuellen Zahlen für COVID-19-Todesfälle tendenziell die Übertragung wider, die um das neue Jahr stattgefunden hätte. Selbst wenn die Zahl der Neuinfektionen sinkt, ist zu erwarten, dass die Zahl der Todesfälle vorerst weiter steigt.

Die COVID-19-Nummern

Die COVID-19-Sterblichkeitsrate ist bei älteren Menschen besonders hoch. Laut einer Grafik des Marktforschungsunternehmens Statista vom 12. Januar, die auf RKI-Zahlen basiert, ereigneten sich 89% aller COVID-19-Todesfälle in Deutschland in der Altersgruppe ab 70 Jahren. Der höchste Anteil aller Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt in der Altersgruppe der 80- bis 89-Jährigen mit 46,8%. Der Grafik zufolge beträgt der Anteil der Todesfälle in der Altersgruppe 0-49 Jahre 0,9%. In der Altersgruppe 10-19 traten drei Todesfälle auf, und 11 Kinder unter 10 Jahren starben an COVID-19.

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Die gebräuchlichste Statistik zum Vergleich unterschiedlicher Regionen und Bevölkerungsgrößen besteht darin, die Gesamtzahl an Todesfälle pro 100.000 Menschen anzupassen. Die Rate der COVID-19-Todesfälle steigt weltweit.

Im Jahr 2020 leitete Elizabeth Lee ein Forschungsteam an der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in der US-Stadt Baltimore, um die Ursachen für die steigende Todesrate zu untersuchen. Die Schlussfolgerung des Teams, die im Oktober in der Zeitschrift Science veröffentlicht wurde, lautet, dass die meisten Übertragungen wahrscheinlich in Wohngebieten stattfinden.

Laut der Johns Hopkins University weist Mexiko derzeit mit fast 9% die höchste Todesrate pro bestätigtem COVID-19-Fall auf. In Deutschland liegt die Quote bei 2,2% und in den USA bei 1,7%.

Neue Virusvarianten haben neue Besorgnis ausgelöst. Obwohl angenommen wird, dass sie ihren Ursprung im Ausland haben, “könnten sie sich hier etablieren und innerhalb kürzerer Zeit zu einer erhöhten Anzahl von Fällen führen”, sagte Wieler, da Fälle innerhalb Deutschlands identifiziert wurden.

Bei einer Pressekonferenz am 14. Januar sagte Wieler, die Menschen zirkulierten weiter und reisten viel zu viel. Es gibt Berichte, dass Beamte über neue Maßnahmen nachdenken.

Verfasser: Gudrun Heise

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