Wartelisten für psychologische Betreuung könnten kürzer sein: „Viele Fragen können woanders beantwortet werden“ | Inland

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Etwa 80.000 Menschen stehen auf einer Warteliste in psychiatrischen Einrichtungen. Mehr als 41.000 von ihnen müssen länger als die gewünschten 14 Wochen auf eine Behandlung warten. Coronabedingt werden die Wartelisten eher länger als kürzer.

Die niederländische Gesundheitsbehörde (NZa) ist seit einiger Zeit besorgt über die anhaltenden Wartelisten. „Wir sehen, dass Überweisungen an spezialisierte psychiatrische Einrichtungen zu automatisch erfolgen, während viele Fragen auch anders beantwortet werden können“, sagt Joep Beckers, Referatsleiter für die Betreuung von Leistungserbringern.

Die Zahlen, um die es geht, wurden nicht untersucht. Dies betrifft zum Beispiel Menschen mit Depressionen und Schulden. Beckers: „Wir behandeln mittlerweile zu oft die Depression und nicht die Schulden, sodass so ein Mensch immer wieder in die Psychiatrie kommt.“

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