Warum wir es wagen sollten, zum Jahreswechsel weniger Angst zu haben

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DEr könnte der beste Zeitungsartikel aller Zeiten sein. Unwahrscheinlich, aber möglich. Jeder weiße Bildschirm ist eine Chance, etwas besonders Gutes zu schreiben. Jede unberührte Schneedecke gibt Ihnen die Möglichkeit, einmal Ski zu fahren. und jedes neue Jahr die Chance auf ein glücklicheres Leben. Wer schon sehr glücklich ist, kann sich auch über diese Gelegenheit freuen. Dann möchte er einfach, dass alles so bleibt, wie es ist. Aus diesem Grund ist Silvester ein frohes Fest.

Anders als zu Weihnachten ist es nicht so sehr das, was war (Jesus Geburt) und was ist (Liebe, wenn Sie Glück haben), sondern das, was noch kommen wird. Aber es wird nicht gefeiert, was kommt, genauso wie ein Geburtstag zu feiern. Es wird gefeiert, dass etwas Neues beginnt. Es bleibt abzuwarten, ob das gut oder schlecht ist.

Hoffnung ist ein schönes Gefühl

Silvester ist eine der wenigen Gelegenheiten, in denen die Menschen die Unsicherheit glücklich begrüßen, anstatt sie zu fürchten. Natürlich nur, weil sie auf etwas hoffen. Und weil Hoffnung ein so schönes Gefühl ist, ein bisschen wie ein Summen, benehmen sich Erwachsene plötzlich wieder wie Kinder: Sie gießen flüssiges Wachs in Wasser und interpretieren die unqualifizierten Klumpen als Münze oder Herz; sie schreiben geheime Wünsche auf Fackeln und schießen sie in den Nachthimmel; sie machen gute Vorsätze und lachen gleichzeitig über sie.

Diese Fröhlichkeit ist jedoch schnell verflogen, wenn sie politisch wird. Mehr als jeder zweite Deutsche ist besorgt. Dies ergab die repräsentative Umfrage "Die Ängste der Deutschen", die jedes Jahr von der R + V Versicherung durchgeführt wird. Demnach befürchten derzeit 56 Prozent der Deutschen, dass der Staat von der großen Zahl der Flüchtlinge überfordert wird, 55 Prozent befürchten Spannungen zwischen Ausländern und Deutschen und ebenso viele befürchten, dass Donald Trump die Welt weniger sicher machen wird.

47 Prozent befürchten, dass Politiker mit ihren Aufgaben überfordert sind, 41 Prozent befürchten die dramatischen Folgen des Klimawandels. Gleichzeitig fürchten die Deutschen Naturkatastrophen und extremes Wetter.

Wie können Sie sich also auf das neue Jahr freuen und gleichzeitig davor Angst haben? Indem wir es mit Zuversicht betrachten, manchmal mit Argwohn. Das Kaufen vor dem Jahreswechsel ist eine Herausforderung in diesem Bereich, Stichwort Böller. Einige wollen sie loswerden, andere wollen schon deshalb wilder schießen.

Letztes Jahr war Silvester in Berlin wie ein Bürgerkrieg, und vor wenigen Tagen haben Unbekannte im Stadtteil Schöneberg eine sogenannte Kugelbombe gezündet, ein illegales Feuerwerk, bei dem vier Autos beschädigt wurden mehrere Fenster in einem Haus zerstört. Ein Vorgeschmack auf das, was in wenigen Tagen bevorsteht.

Müssen Sie das als dunkle Seite der deutschen Sitten und als entzückende Freude an der Anarchie akzeptieren? Müssen Sie sich mit dem feinen Staub, den ängstlichen Tieren, dem Müll auf den Straßen und den Kindern abfinden, die am Neujahrstag herumwühlen und dann eine nicht explodierte Bombe in ihren Händen haben?

57 Prozent für das Verbot von Feuerwerkskörpern

Manche sagen es, manche sagen es. Und so sieht die Realität aus. Private Feuerwerke sind weiterhin erlaubt, es gibt kein festeres Limit. Wer will, kann in einer Nacht tausend oder zehntausend zünden, und viele geben weiterhin Hunderte von Euro für Pyrotechnik aus.

Gleichzeitig hat Berlin in diesem Jahr erstmals Zonen für Feuerwerkskörper und Raketen verboten. Viele Supermärkte in Deutschland bieten kein Feuerwerk mehr an. andere Händler haben angekündigt, dass sie nächstes Jahr nachziehen werden. Laut einer aktuellen Umfrage sind mittlerweile 57 Prozent der Deutschen dafür, Feuerwerkskörper zu verbieten und nur 36 dagegen.

Wie es ausgehen wird, ob es bald ein Feuerwerksverbot geben wird oder nicht, ist ungewiss. Das beunruhigt beide Seiten. Viele Gegner von Feuerwerkskörpern behandeln jeden angezündeten Frosch wie einen Terroranschlag auf das Klima. Viele Kracher geben vor, Schwarzpulver sei das Salz des Lebens und Klimaschutz eine milde Suppe. Wie heute üblich, beleidigen sich beide Seiten gegenseitig, wenn es um das Wesentliche geht.

Philipp Amthor, 27, wird auf Twitter als „alter Weißer“ bezeichnet, weil er gegen ein Feuerwerksverbot ist, die Grünen in Berlin als „einige potenzielle Napoleons, die aus dem Irrenhaus ausgebrochen sind“, weil sie dagegen sind privates Feuerwerk. Am Ende sind alle schlecht gelaunt.

Was ist zu tun? Versuchen Sie vielleicht, das Selbstvertrauen für ein gutes neues Jahr für mehr als ein paar Stunden aufrechtzuerhalten. Die Umfrage zu den Ängsten der Deutschen enthielt schließlich einen gewissen Trost: Sie fürchten viel, aber viel weniger als vor einem Jahr.

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