Was kann die DFB-Nationalmannschaft für den Euro 2020 tun?

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Die Vorfreude beginnt nach Weihnachten. Der Nationaltrainer verbrachte einige Zeit in den Ferien "mit Dingen, die nichts mit Fußball zu tun haben". Für Joachim Löw ist das vorerst vorbei. Ein Turnier steht vor der Tür und diese Sommer-Europameisterschaft wird voller Unsicherheiten sein. Auch ein Turnier, bei dem Löw verstärkt beobachtet wird, kann man fast sagen, auf Bewährung.

"Ich bin sehr gespannt", sagte Löw im vorweihnachtlichen Interview gegenüber dem Sportinformationsdienst. Sie können ihm glauben, Löw war immer der Beste, wenn er Herausforderungen meistern musste. Nach dem WM-Sieg im Jahr 2014, als seine Wettbewerbsspannung nachließ, war die Nationalmannschaft auch für den Nationaltrainer zur Routine geworden. Die Quittung wurde 2018 in Russland ausgestellt.

Seitdem hat sich die Situation geändert, die Karten wurden neu gemischt und Löw darf wieder unter Druck agieren. Der DFB hat seine eigenen Regeln, aber ein zweiter vorzeitiger Turnierausgang in Folge würde die Argumente für das Festhalten am ewigen Nationaltrainer hinterlassen. Nach der WM-Pleite im vergangenen Jahr gab es starke Gründe, Joachim Löw in Frage zu stellen. Seitdem hat der Nationaltrainer in der Öffentlichkeit keinen Freibrief mehr, und zumindest hat man den Eindruck, dass es ihm keinen Schaden zufügt. Auf jeden Fall kann er sich Lethargie nicht mehr leisten, und er scheint es begriffen zu haben.

Hummels kann den Sommer woanders planen

Ende des Jahres veränderte Löw die Mannschaft erheblich, die Aussortierung der langjährigen Leistungsträger Jérôme Boateng, Thomas Müller und Mats Hummels steht dafür. Während das Aufgeben von Boateng nun auch sportlich nicht mehr in Frage kommt, gibt es bei Müller und vor allem bei Hummels regelmäßig Medienrummel, die darauf hindeuten, dass der Bundestrainer etwas unternehmen sollte. Löw gab einem solchen Flüstern nie nach, reagierte vielmehr allergisch und reagierte auf die Hartnäckigkeit. Es wird wieder so sein. Hummels kann den Sommer woanders planen.

Wie erwartet meisterte die Nationalmannschaft die Qualifikation für die Europameisterschaft ohne allzu große Schwierigkeiten. Wie sehr das Team um den neuen Serge Gnabry, Ilkay Gündogan, Leon Goretzka, Joshua Kimmich oder Julian Brandt unterstützt, hat die Qualifikation nicht beantwortet. Löw selbst sagt, dass die Europameisterschaft "nicht zu den Top-Favoriten gehören wird" und Sie dieser Einschätzung nicht widersprechen wollen.

Es gab starke Momente in der internationalen Saison 2018, die erste Hälfte von Amsterdam im Spiel mit den Niederlanden, die zweite Hälfte gegen Nordirland am Ende des Jahres, aber zur gleichen Zeit gab es wackelige Auftritte wie in der zweiten Hälfte von das verlorene Rückspiel gegen Oranje, wie in der ersten Halbzeit in Nordirland und gegen die braven Weißrussen. Konstanz war nicht sehr auffällig, Löw spricht von der Tatsache, dass "die Automatisierung noch etwas zurückliegt". Er begründet dies mit den vielen Verletzungen, die in diesem Jahr durch Verletzungen verursacht wurden.

Fragezeichen hinter Sané und Süle

Tatsächlich vermisste Löw wichtige Spieler, insbesondere Leroy Sané, der seit Sommer mit einem Kreuzbandriss ausfällt, und Defensivchef Niklas Süle mit derselben Verletzung. Mit einem guten Heilungsprozess könnten beide im Sommer wieder verfügbar sein. Wie offen sie für die alte Form sind, ist eine weitere offene Frage.

Genauso frisch wie Spieler wie Gnabry oder Brandt. Die Spieler von Bayern München und Borussia Dortmund sind in ihren verschiedenen Wettbewerben besonders beschäftigt, es wird kaum eine Möglichkeit für die Vereinstrainer geben, ihre Stars zu schonen. Noch weiß niemand, wie viel ein Turnier-unerfahrener und noch junger Spieler wie Gnabry mit der Belastung zurechtkommt und sich noch auf dem Höhepunkt der Saison befindet. In Leverkusens Kai Havertz können Sie derzeit sehen, dass selbst die talentiertesten nicht nur über einen langen Zeitraum Spitzenleistungen erbringen können. In diesem Alter ist ein Absacken normal. Havertz hat es derzeit.

An ihren besten Tagen kann diese Mannschaft auf höchstem Niveau mithalten, was zum Beispiel eine gute Nachricht aus dem Spiel in den Niederlanden ist. Bei den Europameisterschaften mit ihren Gruppengegnern Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal werden die DFB-Elf jedoch mehrmals ihre besten Tage brauchen. Es ist die Aufgabe von Joachim Löw, Sie in diese Position zu bringen. Er muss sie meistern, es geht auch um ihn.

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