Weil-Krankheit in Nickerie

Die Weil-Krankheit ist in Nickerie aufgetaucht. Ein Leben wurde gefordert, und Menschen landeten auf der Intensivstation. Das Mungra Medical Center verfügt über ein Medium-Care-Zimmer. Patienten werden daher bei Bedarf nach Paramaribo geschickt. Das ist nun auch beim Ausbruch dieser Krankheit der Fall. Der Internist des Kreiskrankenhauses Carlos Hernandez sagt, die Zahl der Infektionen steige.

Bei der Weil-Krankheit, die mehrere Komplikationen verursachen kann, ist eine 24-Stunden-Betreuung eine Notwendigkeit. „Deshalb schicken wir die Patienten lieber ins AZP“, sagt Internist Carlos Hernandez.

Die Weil-Krankheit tritt im Kot und im Urin von Ratten auf. Wenn Menschen und Hunde damit in Kontakt kommen, können sie sich anstecken. Eine erfolgreiche Behandlung ist möglich, wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt wird. „Je früher du da bist, desto besser.“

Die Krankheit wird von Fieber, Übelkeit, Müdigkeit, Erbrechen, Durchfall und Gliederschmerzen begleitet. Bei frühzeitiger Diagnose kann die Weil-Krankheit mit Antibiotika behandelt werden. Auch Impfungen können Abhilfe schaffen. Hernandez fordert, die Krankheit mit einem Präventionsprogramm und Medikamenten zu verlangsamen.

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