JAKARTA, Indonesien – Ein starkes Erdbeben, das die Insel Java getroffen hat, hat vier Menschen getötet und mehr als 200 Häuser beschädigt und Gebäude so weit wie Indonesiens Hauptstadt in Mitleidenschaft gezogen.

Der US-amerikanischen Geological Survey zufolge befand sich das Beben der Stärke 6,8 am Freitagabend 151 Kilometer von der Provinz Banten vor der Südwestküste von Java entfernt.

Agus Wibowo, Sprecher der National Disaster Mitigation Agency, sagte, vier Menschen seien auf der Flucht nach Banten und West Java in Panik ums Leben gekommen. Vier weitere wurden verletzt.

Wibowo sagte, 223 Häuser seien beschädigt worden, vor allem in der Region Pandeglang in Banten, wo im vergangenen Dezember ein tödlicher Tsunami ohne Vorwarnung im Dunkeln eintraf.

Hunderte von Menschen, die in Notunterkünfte geflohen waren, seien nach Hause zurückgekehrt, sagte Wibowo.

Das Beben war in der Hauptstadt Jakarta zu spüren, wo die Gebäude fast eine Minute lang schwankten. Fernsehaufnahmen zeigten Arbeiter und Anwohner, die aus Hochhäusern in der Stadt rannten.

Indonesien, Heimat von mehr als 260 Millionen Menschen, ist aufgrund seiner Lage entlang des pazifischen „Ring of Fire“ anfällig für Erdbeben und Vulkanausbrüche.

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