Die US-Regierung gab gestern öffentlich bekannt, dass Israel die Handys des Präsidenten Donald Trump und anderer Mitglieder seines Teams und Berater wie Steve Wynn, Moderator des Fox-Fernsehsenders und ehemaliger New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani, ausspioniert.

Die "anomalen Aktivitäten", die in den letzten zwei Jahren in der Hauptstadt festgestellt wurden, stammen von bekannten nicht autorisierten Überwachungssystemen, die schließlich hebräischen Operationen zugeschrieben wurden. Anscheinend verwendeten sie Geräte rund um das Weiße Haus und andere sensible Orte in Washington.

Trotzdem wurde seit der US-Exekutive kein Protest gegen die Exekutive von Benjamin Netanyahu eingelegt, die immer als "Freund" definiert wurde. Nach anonymen Aussagen von drei ehemaligen Mitgliedern der Trump-Administration wurde der Fall ganz anders behandelt als in früheren Präsidentschaften. Es wurde nicht einmal privat Kritik geübt oder es wurde eine minimale formelle diplomatische Beschwerde eingereicht.

Das Büro von Netanyahu, das bei den Präsidentschaftswahlen am kommenden Dienstag um sein politisches Überleben kämpft, hat diese Anschuldigungen, die sie als "Lügen" bezeichnen, zurückgewiesen und darauf hingewiesen, dass sich sein Land seit langem verpflichtet hat, die Vereinigten Staaten nicht auszuspionieren.

"Stingays"

Stachelrochen sind Miniaturüberwachungsgeräte, mit denen Anrufe und mobile Nachrichten erfasst werden können. Normalerweise haben diese Abfangjäger die Größe einer Aktentasche und senden Signale, die die Telefone dazu bringen, sich zu verbinden und zu identifizieren, indem sie ihre Informationen weitergeben. Darüber hinaus können sie den genauen Standort des Benutzers sowie den Inhalt der Anrufe und die Verwendung von Daten ermitteln.

Bereits im vergangenen Jahr veröffentlichten die Medien zahlreiche Warnungen vor der möglichen Auslandsspionage von Trump, einem Präsidenten, der für seine Missachtung von Sicherheitsprotokollen bekannt ist. Zu dieser Zeit wurde vor "chinesischen Spionen" gewarnt und das Telefon des Präsidenten wurde gegen Eingriffe verstärkt.

Bei dieser Gelegenheit ermöglichte eine gründliche forensische Analyse der Abfangjäger dem FBI und anderen Bundesbehörden die Verknüpfung von Spionagegeräten mit Israel sowie eine anschließende Untersuchung durch die Nationale Sicherheitsbehörde, die Central Intelligence Agency und den Geheimdienst.

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