VNach Angaben des Außenministeriums soll es an der Ostküste der Vereinigten Arabischen Emirate Sabotageversuche gegen vier Handelsschiffe aus verschiedenen Ländern gegeben haben. Es seien "staatsfeindliche Operationen" in der Nähe des Landes gewesen, teilte das Ministerium am Sonntag mit.

Einzelheiten zu den Vorfällen in der Nähe des Emirats Fujairah wurden nicht erwähnt. Es gab jedoch keine Verluste, weder wurden Schadstoffe noch Kraftstoff ausgetreten.

Das kleine Emirat Fujairah liegt im Osten der Vereinigten Arabischen Emirate am Golf von Oman, der die arabische Halbinsel und den Iran trennt. Hier befindet sich eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt für den Ölexport. Der Hafen von Fujairah ist ein wichtiger Lager- und Umschlagplatz, insbesondere für Öl. In letzter Zeit hatten die Spannungen in der Region massiv zugenommen. Hintergrund ist der Konflikt mit dem Iran.

"Handelsschiffe zu sabotieren und das Leben der Besatzungen zu bedrohen, ist eine gefährliche Entwicklung", heißt es in einer Erklärung der staatlichen Nachrichtenagentur WAM.

Zuvor hatte der arabische Fernsehsender Al-Majadin einen Vorfall im Hafen selbst gemeldet. Es hätte zu Explosionen auf mehreren Tankschiffen kommen sollen. Das Medienbüro des Emirats Fujairah wies die Meldungen als völlig falsch ab. Die Arbeiten im Hafen wurden wie gewohnt fortgesetzt. Al-Majadin ist eine Station in Beirut und wird vom Iran kontrolliert.

Pompeo kommt nach Brüssel

Angesichts der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten kommt US-Außenminister Mike Pompeo zu Gesprächen über den Iran nach Brüssel. Ein Mitarbeiter des Außenministeriums gab dies kurz vor Pompeos Abreise bekannt. Der Minister sagte daher seinen ursprünglich geplanten Besuch in Moskau ab. Stattdessen wird Pompeo am Dienstag nach Sotschi fliegen, um den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen.

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