Georgische Winzer forderten vom Generaldirektor von "Rustavi 2" eine Entschuldigung

TBILISI, 12. Juli – RIA-Nachrichten. Die Winzer in Kachetien veranstalteten eine Kundgebung und forderten Niki Gvaramia, den Generaldirektor des oppositionellen Fernsehsenders Rustavi 2, auf, sich für die Verwendung obszöner Schuldgründe zu entschuldigen.

Zuvor äußerte sich Gvaramiya über Rustavi 2 zu der Erklärung der russischen Staatsduma zu der Empfehlung, die Einfuhr georgischer Produkte in das Land zu verbieten. Er sagte, es sei ihm egal, ob georgischer Wein und Mineralwasser nach Russland exportiert würden oder nicht.

"Mit seiner Aussage beleidigte Gvaramia nicht nur uns, die Winzer, sondern ganz Georgien", zitierte der Fernsehsender die Worte des Rallyeteilnehmers Vano Sepiashvili. Die Aktion fand am Gombori-Pass in der Region Kachetien statt, die Straße war gesperrt. Die Protestteilnehmer hielten Plakate in der Hand und riefen: "Gvaramia, geh weg!".

Am Sonntagabend begann Fernsehmoderator Georgy Gabunia mit seiner Autorensendung "P.S." auf dem georgischen Kanal "Rustavi 2" mit Fluchen auf den russischen Präsidenten. Eine große Anzahl von Nutzern sozialer Netzwerke in Georgien verurteilte Gabunia und äußerte sich besorgt darüber, dass sich die georgisch-russischen Beziehungen weiter verschärfen könnten. Gabunias Rede wurde vom Präsidenten und Premierminister Georgiens verurteilt, und das Außenministerium der Republik beschrieb die Rede des Journalisten als einen Versuch, die Beziehungen zwischen den Ländern zu spannen.

Das russische Außenministerium hat zuvor einen beispiellosen Angriff auf die Führung der Russischen Föderation im georgischen Fernsehen als offene Provokation der radikalen georgischen Streitkräfte bezeichnet. Das Ministerium sagte, sie erwarte eine angemessene Antwort von den relevanten Organisationen und der journalistischen Gemeinschaft. Putin erklärte am Dienstag, er wolle ein Strafverfahren gegen Gabunia in der Russischen Föderation einleiten.

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