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Italien Brücke: Genua Autobahnbrücke kollabiert mindestens 11

Italien Brücke: Genua Autobahnbrücke kollabiert mindestens 11

Die eingestürzte Morandi-Brücke ist in der italienischen Hafenstadt Genua am 14. August 2018 zu sehenBild Copyright
Reuters

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Die zerbrochene Brücke spannte einen Bach, in den ein großer Teil der Trümmer fiel

Eine Autobahnbrücke ist in der Nähe der italienischen Stadt Genua zusammengebrochen. Die Fahrzeuge stürzen etwa 100 Meter tief auf den Boden und töten mindestens elf Menschen, berichten lokale Medien.

Der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli sagte, es sei wahrscheinlich "eine immense Tragödie".

Lokale Notärzte wurden mit dem Hinweis zitiert, dass "Dutzende" gestorben seien.

Videoaufnahmen zeigen, dass einer der Türme, die die Hängebrücke halten, bei stürmischem Wetter einstürzt.

Die Polizei verband die Katastrophe mit einem heftigen Wolkenbruch.

  • Live-Updates zum Zusammenbruch der Genua-Brücke

Der eingestürzte Abschnitt sei größtenteils auf die Schienen gesunken, teilten Beamte der Nachrichtenagentur AFP mit und fügten hinzu, dass auch Autos und Lastwagen gefallen seien.

Ein Bild der regionalen Rettungsdienste zeigt einen Lastwagen am Ende des überlebenden Brückenabschnitts unmittelbar vor dem Abwurf und sagt, dass Rettungskräfte massenweise am Einsatzort arbeiten.

Die in den 1960er Jahren erbaute Morandi-Brücke steht an der gebührenpflichtigen Autobahn A10. Der fehlende Abschnitt war Dutzende von Metern lang und lief über die gesamte Länge des Polcevera-Flusses.

Die italienische Zeitung La Repubblica beschrieb diesen Teil der Stadt als "dicht bewohnt".

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EPA

Die Struktur brach um 11:30 Uhr Ortszeit (09:30 GMT) bei starkem Regen zusammen.

"Es war kurz nach 11:30 Uhr, als wir den Blitz auf die Brücke treffen sahen", wurde der Augenzeuge Pietro M all'Asa von der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zitiert. "Und wir sahen die Brücke untergehen."

Zu dieser Zeit war der Verkehr auf der Brücke, sagte ein Augenzeuge dem italienischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

Erste Berichte deuten darauf hin, dass Menschen in den Trümmern gefangen sein könnten.


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