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Kalifornien: Schwere Waldbrände und mindestens neun Tote

Kalifornien: Schwere Waldbrände und mindestens neun Tote


In Kalifornien wüteten im Sommer schwere Waldbrände. Nun ist das Feuer wieder vielerorts ausgebrochen. Das Leben wird gekostet.

In der Stadt Paradise im Norden des Bundesstaats Menschen in ihren brennenden Autos. 27.000 Einwohner wurden aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Insgesamt gesehen mehr als 150.000 Menschen ihre Häuser verlassen.

Schulen schlossen, Freizeitaktivitäten und Sportveranstaltungen wurden abgesagt. Tausende Feuerwehrleute aus mehreren Bundesstaaten gegen die Flammen. Mindestens 2000 Gebäude wurden schon zerstört. Viele Menschen müssen in ihren Autos übernachten.

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Kalifornien:
Feuer und Zerstörung

Camp Fire mit einer Größe von mehr als 30.000 Hektar im Süden des Staates, mehr als sieben Autostunden entfernt. Weitere große Brände, mit einer Größe von 14.000 Hektar in der Nähe der Millionenmetropole Los Angeles.

Auch der bei Promis beliebte Pazifik-Küstenort ist von Feuer bedroht. Wie die Feuerwehr mitteilte, breiteten sich die Brände durch auffrischende Winde extrem schnell aus. In der Nähe gibt es nur wenige Minuten von einem Fußballfeldern in nur einer Minute.

Pacific Highway teilweise gesperrt, Notstand für einige Bezirke ausgerufen

Aus anderen Teilen des Bundesstaates übergeordnete Menschen von der verzweifelten Suche nach Verwandten von niedergebrannten Häusern und gesperrten Autobahnen. Der Pacific Highway, einer der wichtigsten Verkehrsadern in Kalifornien, wurde nach Angaben der Behörden zwischen Topanga Canyon und Decker Canyon gesperrt.

Bei anhaltend sommerlichen Temperaturen und Trockenheit ist die Feuergefahr an der US-Westküste hoch. Starke Winde erschwert die Lage. Der nationale Wetterdienst sprach von extremen Bedingungen und warnte vor weiteren Bränden.

Betroffen ist auch die Gegend um Malibu, wo viele Prominente wohnen. "Ich sorge mich um mein Haus, aber ich kann nichts tun", twitterte Popsängerin Cher, die seit mehr als 45 Jahren eine Immobilie besitzt, wie aus dem Tweet hervorging.

Auch Schauspieler Scott Baio, der Regisseur und Oscar-Preisträger Guillermo del Toro ("Die Form des Wassers – Das Flüstern des Wassers"), die TV-Persönlichkeiten Caitlyn Jenner und Kim Kardashian sowie die Schauspielerin Alyssa Milano und die Schauspieler Rainn Wilson gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Lady Gaga fragte sich bei Twitter, ob ihr Haus in Flammen aufgehe. "Alles, was wir tun können, ist, zusammen und füreinander zu beten." Gaga dankte auch Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften.

Gavin Newsom wurde für die Bezirke Butte County, Verwaltungsbezirk Los Angeles County und Ventura County erstellt. Allein dort kämpften rund 2000 Feuerwehrleute gegen die Brände.

US-Präsident Donald Trump feiert via Twitter, es gebe keinen Grund für die "massiven, tödlichen und teuren Waldbrände in Kalifornien" – schuld sei die Forstverwaltung vor Ort:

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