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Madeira: 29 Urlauber nach Busunglück gestorben +++ Bremsen? Das sagt der Busfahrer – Panorama

Funchal Am Mittwochabend um 18.30 Uhr trat Ortszeit auf Madeira ein schwerer Busunfall. 29 Menschen starben, 27 von ihnen waren Deutsche.

Madeira: Busfahrer hat die Kontrolle verloren – 29 Tote

In einer Kurve in der Nähe der Stadt Caniço verlor der Busfahrer anscheinend die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieg von der Straße ab. Der Bus fiel auf einen Damm und stürzte gegen ein Haus.

Überlebende des schweren Busunfalls von Madeira mit 29 toten haben einen bruchausfall als wahrscheinliche unfallursache bezeichnet. Die Behörden warnten vor voreiligen Urteilen. Der Fahrer des Pechbusses schrieb den Unfall laut einer Lokalzeitung dem "technischen Versagen" seines Fahrzeugs zu. Die Regionalzeitung "Jornal da Madeira" berief sich in ihrem Bericht auf einen Vertreter der Verkehrsgewerkschaft auf der portugiesischen Urlaubsinsel, der die 55-Jährigen im Krankenhaus der Inselhauptstadt Funchal besuchte. Derzeit haben die zuständigen Behörden keine Informationen zu den laufenden Ermittlungen offengelegt.

Der verletzte Busfahrer ist nach portugiesischen Medienberichten sehr erfahren und zuverlässig. Der Mann war unmittelbar nach dem Unfall am Mittwochabend in Funchal einer Alkoholprobe unterzogen worden, die sich nach offiziellen Angaben als negativ herausstellte. Überlebenden und Augenzeugen zufolge soll er vor dem Unfall versucht haben, den immer schneller werdenden Bus auf der kurvenreichen, kurvenreichen Straße zu verlangsamen, indem er unter anderem eine Betonwand am Straßenrand streifte.

Außenminister Heiko Maas reiste am Donnerstag zur portugiesischen Atlantikinsel. Dort traf er seinen Amtskollegen Augusto Santos Silva, besuchte den Unfallort, legte einen Kranz auf und dankte den Assistenten. Ein weiterer Termin vor der Rückkehr nach Deutschland war ein Besuch im Krankenhaus.

Verletzte wurden nach Deutschland zurückgebracht

Am Samstagmorgen um 6 Uhr startete ein Bundeswehrflugzeug von Köln-Wahn nach Madeira. Die "MedEvac" -Maschine soll die Verletzten nach Deutschland zurückbringen.

Dieses Flugzeug gilt als fliegende Intensivstation. Es können 44 Patienten liegend transportiert werden. Für die Intensivpflege sind sechs Plätze geplant. Die Luftwaffe in Köln hält solche Flugzeuge für Notfälle bereit.

Landung am Flughafen in Köln

Kurz nach 17 Uhr landete das Sonderflugzeug in Köln. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) begrüßte die Verletzten nach Angaben der Staatskanzlei im militärischen Teil des Flughafens Köln-Wahn.

Die 15 an Bord der Maschine Verletzten stammen aus dem nordrhein-westfälischen Rhein-Erft-Kreis, der Ruhr und dem Niederrhein sowie aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg, wie die Stadt Köln mitteilte.

Der Rettungsdienst der Domstadt ist mit seinen Teams und Fahrzeugen für den Weitertransport der Schwerverletzten bereit. Vor dem Landen waren mehrere Krankenwagen im Konvoi zum Flughafen. Peitschen dank der Sanitäter, Ärzte und der Crew der Airbus-Flugintensivstation "MedEvac".

Überlebender glaubt an Bremsenversagen

Ein leicht verletzter Passagier berichtete am Donnerstag von seinen Eindrücken. "Ich denke, die Bremsen funktionierten nicht. Ich kann mir keine andere Ursache vorstellen. Der Bus fuhr von der Quinta Splendida aus, nach ein paar Sekunden wurde er immer schneller. Er schlug gegen die Wand, wir glaubten sofort, er wäre außer Kontrolle geraten schneller und schneller, und dann drehte er sich um ", sagte der Mann laut einem Bericht der Online-Zeitung" Observador ".

Er hatte sich bei dem Unfall eine Rippe gebrochen. Dem Bericht zufolge war seine Frau am Hals leicht verletzt. Alter und Herkunft des Paares wurden nicht als "Observador" bezeichnet. In der ARD "Focal Point" kam ein deutsches Paar mit der gleichen Beschreibung zu Wort. Die Frau sagte, dass ein Hinweis auf den Hinflug wahrscheinlich dafür gesorgt habe, dass sie leicht abgefahren seien. Das Flugzeug erklärt, was zu tun ist. "Wir haben uns zusammengekauert wie die Babys. Und das war unser Glück."

Madeira: 29 tote Touristen bei einem Busunfall

Mindestens 29 Menschen starben bei dem Unfall. Zuerst waren es 28 Tote.

An Bord befanden sich insgesamt 51 Passagiere. Zweiundzwanzig von ihnen wurden verletzt und in ein Krankenhaus in der Inselhauptstadt Funchal gebracht. Dies wurde von der Nachrichtenagentur Lusa gemeldet.

Unter den Toten seien auch Menschen aus Nordrhein-Westfalen, bestätigte der NRW-Ministerpräsident laut WDR. Die Landesregierung stand in engem Kontakt mit den örtlichen Behörden. Wie viele Opfer aus NRW sind, ist jedoch unklar.

Hotelnamen – Angaben zur Herkunft der Toten

Laut dem Hotel, in dem die Touristen untergebracht waren, handelt es sich bei den Toten um Deutsche aus verschiedenen Teilen der Bundesrepublik.

Dabei handelte es sich nicht um eine gemeinsame Gruppe, sondern um Reisende, die zu verschiedenen Terminen auf Madeira ankamen, sagte ein Mitarbeiter des Hotels "Quinta Splendida" in Caniço am Donnerstagmorgen der Nachrichtenagentur.

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Der Fahrer und der Reiseleiter sollten verletzt überlebt haben. Mehrere andere Verletzte wurden in ein Krankenhaus in der Inselhauptstadt Funchal gebracht.

Bundesregierung: "Schreckliche Nachrichten aus Madeira"

Steffen Seibert, Sprecher der Bundesregierung, äußerte sich nun auf Twitter zum Unglück. "Unser tiefes Leid gilt allen, die in dem abgestürzten Bus ihr Leben verloren haben, unsere Gedanken sind bei den Verletzten", heißt es. Betroffene Familienmitglieder können sich unter 030 5000 2000 an das Auswärtige Amt wenden.

Ungesunder Ort, weiträumig abgeschlossen

Zwei Dutzend Rettungsfahrzeuge waren am Donnerstagmorgen bis 5:00 Uhr im Einsatz. Die Polizei hat die Umgebung der Unfallstelle weit abgeschaltet.

Der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa wollte am Abend nach Madeira reisen. Er hätte sich letztendlich dagegen entschieden, weil das Militärflugzeug für den Transport von Verletzungen auf das Festland benötigt werden könnte.

Er dankte am Abend der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Das ist Madeira

Die Atlantikinsel Madeira, auch "Blumeninsel" genannt, liegt vor der Nordwestküste Afrikas. Es ist ein beliebtes Urlaubsziel für Wanderer, Taucher und Golfer. Die meisten Touristen kommen aus Großbritannien und Deutschland. (vh / ms / fel / ak / lin mit dpa)

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