AKK: "Letztendlich geht es nur um Ihr eigenes Partyinteresse."

Vor dem Hintergrund der Regierungskrise in Österreich warnte die CDU-Bundespräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer vor einer Stärkung des Rechtspopulisten. Das Skandalvideo mit dem zurückgetretenen Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zeige, dass Rechtspopulisten nur ihr eigenes Interesse verfolgten, sagte sie am Dienstag in Hamburg bei einem Wahlkampftreffen mit dem Spitzenkandidaten für die Europawahlen, Roland Heintze.

"Ob in Österreich, ob in Frankreich, ob in Le Pen, ob hier in Deutschland, die AfD: Letztendlich geht es um das eigene Interesse der Partei." Denn Rechtspopulisten seien bereit, "jedes nationale Interesse, jedes europäische Interesse" zu verkaufen, sagte Kramp-Karrenbauer. Und sie sind auch bereit, "Geschäfte mit allen zu machen, und wenn es um diejenigen geht, die versuchen, Europa von außen zu destabilisieren". Deshalb könne niemand sagen, "er habe sich mit gutem Gewissen für die AfD entschieden und wisse nicht, womit er sich bei den Europawahlen befasst. Diese Tage sind vorbei", sagte der CDU-Bundesvorsitzende.

CDU-Bundesvorsitzender besucht Hamburg

Quelle: dpa / Christian Charisius

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