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Sieben türkische Soldaten sterben bei Munitionsexplosion

Sieben türkische Soldaten sterben bei Munitionsexplosion

Präsidentin Recep Tayyip Erdogan sagte am Samstag, dass sieben türkische Soldaten bei einer "zufälligen" Explosion in einem Munitionsdepot getötet worden seien.

Das Verteidigungsministerium sagte, der Unfall ereignete sich, als am Freitag in Sungu Tepe im Südosten der Türkei nahe der Grenze zum Irak und zum Iran eine schwere Artilleriegranate explodierte.

"Wir haben sieben Märtyrer in der Munitionsdepot-Explosion … und auch 25 wurden verwundet", sagte Erdogan auf einer Pressekonferenz.

Er sagte, Ermittlungen seien im Gange, um herauszufinden, was genau geschah. Sowohl Verteidigungsminister Hulusi Akar als auch der Chef der Streitkräfte, Yasar Gulu, gingen zu einem abgelegenen Depot in den Bergen.

In dem vorwiegend kurdischen Südosten der Türkei gab es jahrelange Kämpfe zwischen der Armee und der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK), die von Ankara und ihren westlichen Verbündeten als "terroristische" Gruppe eingestuft wurde.

Die Türkei bombardiert auch regelmäßig PKK-Stützpunkte im Nordirak.

Nach einem kurzen Waffenstillstand wurden die Kämpfe 2015 wieder aufgenommen. Die Hoffnungen auf eine friedliche Lösung eines Konflikts, der seit 1984 mehr als 40.000 Menschenleben gefordert hat, sind erschütternd.

Im vorwiegend kurdischen Südosten der Türkei gab es jahrelange Kämpfe zwischen der Armee und der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK).

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