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US-Midterms: Behörden ordnen Neuauszählung in Florida an

US-Midterms: Behörden ordnen Neuauszählung in Florida an



In den USA haben die Behörden in Florida eine Neuauszählung der Stimmzettel angeordnet. Die Stimmen bei der Wahl für den US-Senat sowie für die Gouverneursposten müssen maschinell neu ausgezählt werden, wie die Behörden des US-Bundesstaates mitteilten. Die Gesetze des Bundesstaates schreiben eine Neuauszählung vor.

Im Verlauf der ersten Auszählung war der führende Senatskandidaten gegenüber den Demokraten Bill Nelson 0,22 Prozent der Stimmen geschrumpft. Ron DeSantis und der Demokrat Andrew Gillum nur 0,47 Punkte auseinander.

Die Entwicklung sorgt für heftigen politischen Streit in den USA. US-Präsident Donald Trump – wähnen dahinter Manipulationsversuche. Trump hatte am Freitag Partei für Scott ergriffen und Unregelmäßigkeiten angedeutet. "Die Strafverfolgungsbehörden sehen sich einen weiteren großen Korruptionsskandal an, der mit Wahlbetrug in Broward und Palm Beach zu tun hat", schrieb Trump auf Twitter. "Florida hat Rick Scott gewählt."

Klage gegen Vertreter der Wahlbehörde

Unmittelbar nach der Ankündigung der Behörden am Samstag meldete sich Trump auf Twitter zu Wort. Es werde versucht, zwei Wahlen zu "stehlen", schrieb er.

Scott selbst hatte bereits zuvor bekanntgegeben, dass er Klage gegen zwei Vertreter der Wahlbehörden in den beiden Wahlkreisen hatte. Nach dem deutlichen Rückgang ist der Fortschritt der Auszählung von Betrugsvorfällen aus.

Bei den Zwischenwahlen am Dienstag hatten die oppositionellen Demokraten das Repräsentantenhaus erobert. Im Senat dürften die Republikaner dagegen ihre Mehrheit halten. Allerdings ist bislang unklar, wie stark ihre Mehrheit ausfällt.

Auch anderswo sind einige Entscheidungen offen: etwa in Arizona, Mississippi und Georgia.

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