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Wetter in Bayern: DWD-Warnung für einige Teile Bayerns – die Temperaturen werden schnell verrückt

Am Sonntag hat es in vielen Teilen Bayerns teilweise heftig geschneit. Auf Autobahnen und Straßen herrschte Chaos. Nun steht ein radikaler Wetterwechsel bevor.

  • In keinem anderen Bundesland war es im Januar so kalt wie in Bayern.
  • Frostgefahr und Schneefall haben in ganz Bayern bereits zu Unfällen geführt.
  • Am Wochenende hat es in vielen Teilen Bayerns teilweise heftig geschneit.
  • In Norditalien hat es stark geschneit, zeitweise war die Brennerautobahn gesperrt.
  • Aber in wenigen Tagen sollte es Frühling sein.

+++ Update +++

Das Wetter in Bayern vom Montag

22:32: Der Deutsche Wetterdienst warnt in Teilen Bayerns vor starkem Frost. Vor allem im Alpenvorland und im Osten könnten die Temperaturen über Nacht auf -15 Grad Celsius fallen. Die offizielle Warnung ist am Dienstag bis 10.00 Uhr gültig.

In München und in der Landeshauptstadt muss mit Glattheit gerechnet werden.

17:25 Die Schneemassen an Münchens Bäumen können Äste abbrechen oder ganze Bäume umstürzen. Nicht nur Autos und Dächer sind in akuter Gefahr – selbst Wanderer müssen heutzutage vorsichtig sein. Die Stadt hat daher vorsorglich und die Friedhöfe vorläufig geschlossen. Beerdigungen finden immer noch statt. Es warnt auch ausdrücklich vor Spaziergängen in Parks mit größeren Bäumen.

Kiefer knallt in München an Autos: Handwerker entgeht einer Katastrophe

16:34: Der Schock war groß, das Glück war noch größer: Gestern morgen stürzte eine 15 Meter hohe Kiefer – eine gute halbe Tonne – Zygmunt Smykallas (40) Auto ab. "Ich wollte nur parken", sagt der 40-jährige Handwerker. Dann vergrub der massive Baum den weißen Lieferwagen darunter. Smykalla ist ein unabhängiger Handwerker, der Sonnenschutz und Jalousien baut und erhält. Er lebt in Haaren. Ein Kundenauftrag führte ihn nach Ramersdorf in der St. Cajetan Straße.

"Es war meine erste Fahrt an diesem Tag", sagt er. Doch kurz bevor er den Kunden sah, war sein Tag vergangen. "Dann habe ich die anderen Termine heute abgesagt. Die Polizei sagte, ich könne nur mit dem Auto nach Hause fahren", sagte er. Trotzdem kann Smykalla sein Glück nicht glauben. Und immer diese Frage: Was wäre wenn? "Wenn ich in einem Auto gestanden hätte, wäre ich wahrscheinlich jetzt tot", sagt er. Das Glück hatte er dann aber: Der Baumstamm verfehlte die Windschutzscheibe des Wagens um ein paar Zentimeter, der obere Teil des Kotflügels ist jedoch ziemlich verbeult.

Seltsam findet der Smykalla schon. Das Auto hinter ihm bekam nichts. "Er hat gerade sein Auto abgenommen", sagt er. "Er hat nicht gehört, dass der Baum kippt und natürlich völlig verängstigt ist." Der Baum wurde nicht mit einem lauten Krach gebrochen, sondern zusammen mit der Wurzel umgestürzt. Smykalla kam mit einem Schock davon – aber sein Auto bekam einen soliden Blechschaden. Aber "Wer bezahlt jetzt den Schaden?" Er fragt. Bei der Versicherung wird dies wahrscheinlich lange dauern. Ein erster Anruf bei der Versicherungsgesellschaft brachte eine unangenehme Nachricht: "Sie sagten, es sei höhere Gewalt." Die Entschädigung war schwer zu erreichen. Bereits am Sonntagabend stürzte ein Baum in der Lilienstraße (Au) ein und beschädigte vier parkende Autos.

Video: Zweiteiliges Wetter in Deutschland

Nach Schneefall in Bayern: Bald werden die Temperaturen verrückt

14.30 Uhr: Für eine Winterpause in Bayern hat es am Sonntag teilweise heftigen Schneefall gegeben. Teilweise fiel bis zu 20 cm Schnee. Aber in den nächsten Tagen die Frühlingsgrüße. Von Tag zu Tag sollte es jetzt milder sein, berichtet wetter.net. "Der Winter ist vorbei", sagt Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net. "Das könnte man angesichts der Wettervorhersage für die nächsten 7 bis 10 Tage denken. Mit den Temperaturen ist nichts winterlicher in Sicht."

Allerdings sind Kälte und ein weiterer Wintereinbruch bis März möglich, so der Experte. Permafrost und Neuschnee sind diese Woche in den Wettermodellen jedoch nicht mehr zu sehen. Eine Abkühlung ist daher in der nächsten Woche mehr als fraglich.

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) können die Temperaturen in Bayern in den nächsten 14 Tagen auf über zehn Grad steigen. So könnten in der kommenden Woche 12 Grad drin sein. Im Vergleich zu den Temperaturen der vergangenen Tage, die meistens unter Null lagen, stieg die Temperatur um bis zu 15 Grad.

Wetter in Bayern: Stabile Zusammenbrüche – Flüge fallen aus – hohe Lawinengefahr

12.41 Uhr: Nach dem Zusammenbruch eines Stalls in Niederbayern hat die Polizei alle 54 Tiere gerettet. "Nach dem derzeitigen Stand gibt es keine verletzten Tiere", sagte ein Sprecher der Deutschen Presseagentur am Montag. Wenn man sich den ruinierten Stall ansieht, ist es fast ein Wunder, sagte er. Die Kühe und Kälber waren ursprünglich in einem Nebengebäude untergebracht. Dort würden die Tiere von Tierärzten betreut. Tagsüber sollten die 44 Kühe und 10 Kälber auf umliegende Farmen verteilt werden.

Nach starkem Schneefall ist in Niederbayern ein Stall zusammengebrochen.

© dpa / Armin Weigel

Die Polizei schätzte die Höhe des Neuschnees auf etwa 20 bis 30 Zentimeter. Das war zwar nicht so dramatisch, "aber am Sonntag war der Schnee sehr nass und daher sehr schwierig". Um die genaue Ursache zu klären, wird ein Beurteiler angerufen.

11:52: Wie die Münchner Feuerwehr mitteilte, mussten die Truppen bis Montagmorgen rund 120 Mal ausziehen. Der schwere Schnee hatte Äste zum Brechen gebracht. Außerdem fielen Bäume um und beschädigten parkende Autos.

Die Feuerwehr in München kümmerte sich um umgestürzte Bäume.

© Feuerwehr München

Am Sonntag gegen 23 Uhr in der Lilienstraße konnte ein Baum den Schnee nicht mehr aushalten. Er fiel um und beschädigte vier Autos. Eine gerissene Stromleitung in der Gyßlingstraße und ein Baumsturz in der Sankt-Cajtean-Straße werden derzeit von den Rettungsdiensten genutzt.

11.49 Uhr: Durch starken Schneefall und einen Streik am Flughafen Hamburg sind 140 Flüge in München gescheitert. Man muss sich noch mit den Auswirkungen des Vortages befassen, sagte ein Sprecher des Franz-Josef-Strauss-Flughafens am Montag. Am Sonntag wurden bereits 350 Flüge gestrichen. Von den 140 gestrichenen Flügen wurden 18 aufgrund eines Streiks von Bodenpersonal in Hamburg storniert.

Wetter in Bayern: Unfälle auf glatten Straßen

11.12 Uhr: Auf der A8 bei Holzkirchen traf am Montag ein Sattelzug auf einen Schneepflug, wie Merkur.de * berichtete. Im Bezirk Dachau kam es an einem begrenzten Bahnübergang zu einem tödlichen Autounfall.

10.22 Auf verschneiten und glatten Straßen kam es in Süd- und Ostbayern zu mehreren Unfällen. Die Polizei in Niederbayern verzeichnete in der Montagnacht fast 30 Unfälle. "Es waren hauptsächlich Blechschäden", sagte ein Sprecher. Auch in der Oberpfalz gab es nach Angaben der Polizei mehrere Unfälle mit zum Teil hohem Sachschaden.

Im Stadtteil Cham kam am frühen Morgen ein Mann mit seinem Auto von der rutschigen Straße herunter, er rutschte auf einer Eisenbahnschiene ab. Bei dem Unfall war der Fahrer in seinem Auto eingeschlossen. Ein Rettungshubschrauber brachte die nach der Rettung schwer Verletzten in ein Krankenhaus. In den Bezirken Cham und Regensburg meldete die Polizei zahlreiche umgestürzte Bäume. Auch auf der Autobahn 95 musste die Feuerwehr am Morgen einen umgestürzten Baum beseitigen.

Nach starkem Schneefall: stabile Stürze – Tiere müssen befreit werden

7.52 Uhr: In Niederbayern brach ein Stall zusammen, in dem viele Kühe und Kälber standen. Er brach in der Nacht zum Montag in Pilsting (Bezirk Dingolfing-Landau) vermutlich unter der Schneelast zusammen, wie die Polizei sagte.

Zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs waren hier 44 Kühe und 10 Kälber untergebracht. Zahlreiche Feuerwehren konnten am Morgen einige Tiere aus der Scheune retten. Die Arbeit ging weiter. Neben der Feuerwehr waren auch Polizei, die Technische Hilfsorganisation und das Veterinäramt vor Ort.

7.45 Uhr: Die Lawinengefahr am Montag in den mittleren Regionen der bayerischen Alpen gilt als groß, in den Allgäuer und Berchtesgadener Alpen als bedeutend. Das sagt der Lawinenwarndienst Bayern. Diese Einschätzung gilt nach aktuellem Stand auch für Dienstag. Hauptproblem ist der viele Neuschnee.

Video: Schneeschaufel auf dem Dach am Tegernsee

7.24 Uhr: In mehreren bayerischen Schulen wird der Unterricht am Montag abgesagt. In der Übersicht können Sie nachlesen, welche Schulen von der Lektion betroffen sind.

Schneefall und Eis: Verspätungen und Ausfälle bei der S-Bahn München

6:43 Der Schnee beeinflusst nicht nur den Zugverkehr in Bayern. Auch bei der S-Bahn München gibt es Probleme. Daher sind einige Abschnitte der Linie S7 derzeit nicht passierbar, wie Merkur.de * berichtet.

Update vom 04. Februar 2019, 6.10 Uhr: In der Oberpfalz zählten die Behörden am Sonntag 90 wetterbedingte Verkehrsunfälle, bei denen neun Personen leicht verletzt wurden. Rund 200 Bäume knickten unter der Schneelast und mussten von den Bergungskräften weggeschafft werden. In einigen Gemeinden kam es zu Stromausfällen.

Wetter in Bayern: schneit es immer noch?

Am Montag gibt es jedoch vorerst keinen Schnee. Die Aussicht auf nächste Woche dürfte vor allem Wintersportbegeisterte sein. "Nachts rechnen wir mit leichtem Frost, am Montag scheint die Sonne", sagte der DWD-Sprecher. Bei Temperaturen von minus eins bis plus fünf Grad wird der Himmel im Freistaat – abgesehen von Morgennebel – weitgehend wolkenlos sein. Nach Meinung der Experten sollte dies mindestens bis zum Ende der Woche so bleiben.

Schneechaos in Bayern: Montags fällt an vielen Stellen Unterricht – Lawinen-Pärchen

Update 10:36 Uhr: Wegen der Wetterbedingungen fällt am Montag in Bayern eine Reihe von Schulen aus dem Unterricht. Dazu gehören Schulen in den Landkreisen Kelheim, Dingolfing-Landau, Neustadt an der Waldnaab, Landshut, Regensburg, Cham sowie die Städte Landshut, Regensburg und Weiden in der Oberpfalz. Dies wurde vom Bayerischen Kulturministerium angekündigt. Darüber hinaus findet der Unterricht an der Grund- und Mittelschule in Rohrbach im Bezirk Pfaffenhofen und an den Marktschulen Mallersdorf Pfaffenberg im Bezirk Straubing-Bogen statt. Vor allem im Süden Bayerns hatte es am Sonntag fast ununterbrochen geschneit, so dass viele Straßen nur schwer freigehalten werden konnten. Aufgrund des Schneefalls ist mit Verkehrsbehinderungen und Straßensperrungen zu rechnen.

Wetter in Bayern: An diesen Schulen wird der Unterricht abgebrochen

Update 19:40: An den Schulen in der Stadt und im Landkreis Landshut sowie im Bezirk Kelheim wird der Unterricht aufgrund des Wetters am Montag abgesagt. Dies wurde am Sonntag von den Bezirksämtern in Landshut und Kelheim angekündigt. Im Bezirk Kelheim seien Verkehrsbeschränkungen und Straßensperrungen aufgrund von Schneebrüchen zu erwarten, sagte der Bericht am Abend. Vor allem im Süden Bayerns hatte es am Sonntag fast ununterbrochen geschneit, so dass viele Straßen nur schwer freigehalten werden konnten.

Lawine erobert Ehepaar im Allgäu

Update 19.08 Uhr: Auf dem Tegelberg im Allgäu schlug ein Lawinenpaar aus Kempten ein. Die 56-jährige und ihr 52-jähriger Mann wurden leicht verletzt und konnten sich befreien. Sie waren auf einer Route unterwegs, die von Skitourern benutzt wurde und die die Lawine über eine Breite von 30 Metern ergoss. Andere Personen wurden nicht von der Lawine gefangen genommen, teilte die Polizei mit.

Mit dem Schneefall erhöhte sich das Lawinenrisiko. Der Lawinenwarndienst meldete für die gesamten bayerischen Alpen mit dem Niveau drei von fünf erhebliche Gefahren. Abseits der Piste können sogar einzelne Skifahrer ein Snowboard auslösen.

Schnee verursacht Chaos am Flughafen München

Update 18.04 Uhr: Am Flughafen Franz Josef Strauß wirbelte das Wetter am Sonntag den Flugplan auf. Von rund 1000 geplanten Starts und Landungen wurden nach Angaben der dpa 240 Flüge gestrichen. Rund 170 Verbindungen verzögerten sich um mehr als eine halbe Stunde. Auch am Albrecht-Dürer-Airport fielen aufgrund des Wetters einzelne Flüge, insbesondere von und nach München. Der Flughafen München hat gebeten, sich bei der jeweiligen Fluggesellschaft nach weiteren Informationen zu einzelnen Flügen zu erkundigen.

Ein weiterer Schneefall hat am Sonntag den Verkehr in Südbayern gestoppt. "Vor allem in den Alpen gibt es örtlich bis zu 30 Zentimeter", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Im Bayerischen Wald und in der Oberpfalz hat der DWD teilweise bis zu 20 Zentimeter Neuschnee erfasst.

Update 13.45 Uhr: Mit den seit den frühen Morgenstunden anhaltenden Schneefällen sind noch einige Teile Bayerns fest im Griff. In Hohenbrunn (München) stürzte ein Winterdienstfahrzeug ab.

In Hohenbrunn prallte ein Winterdienstfahrzeug gegen einen Graben.

© Gaulke

Der Lastwagen mit Anhänger kam zu ersten Informationen von der verschneiten Straße und stieß in einen Graben. Nach der ersten unbestätigten Information vom Unfallort wurde niemand verletzt.

Am Sonntag brachte der Winter viel Neuschnee nach Südbayern. "Vor allem in den Alpen gibt es örtlich bis zu 30 Zentimeter", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Im Bayerischen Wald und in der Oberpfalz hat der DWD teilweise bis zu 20 Zentimeter Neuschnee erfasst.

Unfall auf der A8 in Dachau: Autofahrer versuchen, durch die Schranke zu fahren

Update 13:31: Auch in der Region um München schneit es seit Sonntagmorgen stark. Auf der A8 in Dachau ereignete sich ein Unfall, bei dem zwei Autos im Graben landeten. Bei der Sicherung des Unfallortes mussten sich die Rettungskräfte der Feuerwehr auch mit rücksichtslosen Fahrern auseinandersetzen, berichtet Merkur.de *. Wie Merkur.de * berichtete, musste die Feuerwehr im Stadtteil Ebersberg zahlreiche Missionen aufsuchen, die zahlreiche Bäume auf die Straße stürzten.

Wetter in Bayern: Nach Schneefall steigt die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen

Update 13:11: Durch anhaltenden Schneefall ist die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen auf Warnstufe drei von fünf gestiegen. Dies bedeutete ein erhebliches Risiko, teilte der Lawinenwarndienst Bayern am Sonntag mit. Bereits ein einzelner Skifahrer kann somit an steilen Hängen mittlere Brammenlawinen auslösen. Aufgrund der rund 30 Zentimeter Neuschnee im Alpenraum sind gelegentlich große Lawinen von losem Schnee und Brammenlawinen in felsigen Hängen zu erwarten.

Update 11.55 Uhr: Der DWD warnt bis Montagmorgen um 6 Uhr vor weiten Teilen Bayerns vor Schneefall. Dementsprechend ist mit starken Schneefällen insbesondere im Osten und Süden Bayerns zu rechnen. An manchen Stellen ist auch eine offizielle Warnung vor Frost aktiv. Dies gilt bis Sonntagabend, 17 oder 39 Uhr.

Update 11:42: Der Schnee wirkt sich auch auf Züge aus. Aufgrund des starken Schneefalls gibt es derzeit keine Zugverbindung zwischen Holzkirchen und Lenggries, berichtet Merkur.de *. Außerdem kommt es zwischen Plattling und Landshut zu Beeinträchtigungen. Dies ist auf witterungsbedingte Störungen an mehreren Stellen zurückzuführen.

Schnee verursacht Chaos am Flughafen und an Autobahnen

Update 11:09:

Das Winterwetter verwirrte am Sonntag den Betrieb am Flughafen München. Von rund 1000 geplanten Starts und Landungen wurden bis zum Mittag 116 Flüge gestrichen. Rund 40 Anschlüsse seien wegen des starken Schneefalls mehr als eine halbe Stunde zu spät, sagte ein Sprecher des Flughafens.

Den Angaben zufolge dauert es etwa 25 Minuten, um eine Landebahn zu räumen. Während dieser Zeit ist der Zug komplett blockiert. Seit Sonntagmorgen hatte es rund um den Flughafen Franz-Josef-Strauß geschneit. Auch am Albrecht-Dürer-Airport fielen aufgrund des Wetters einzelne Flüge, insbesondere von und nach München.

Offizielle Warnung vor Schneefall – Chaos und Hindernisse auf Autobahnen und Straßen

Update 10:06 Uhr: Auf glatten Straßen kamen in der Nacht zum Sonntag mehrere Autofahrer zum Schlupf. Meist blieb es bei Blechschäden. Auf der Hauptstraße 12 im Allgäu kippte ein Auto um. Der Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Auf der Autobahn 8 war es am Samstagmorgen für Wintersportler und Ausflügler im Süden langsam, aber ohne viel Stau. "Jetzt ist geklärt und gesalzen – alle Spuren sind frei", sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen. Zuvor waren Lastwagen auf dem Bernauer Berg hängen geblieben und hatten Probleme verursacht.

Update 9:20 Uhr: Blick über die Grenze nach Italien: Auf der vorübergehend vollständig gesperrten Brennerautobahn fanden dramatische Szenen statt. Auf dem Seitenstreifen befand sich bis zu einem Meter Neuschnee, ein LKW-Fahrer starb in seinem Fahrzeug.

Offizielle Warnung vor Schneefall – Chaos und Hindernisse auf Autobahnen und Straßen

Update 8.31 Uhr: Seit den frühen Morgenstunden schneit es in München. Auf den Autobahnen rund um München ist dies für Autofahrer schwierig. Also in den frühen Morgenstunden ua auf der A96 in Richtung München mehrere Zentimeter Schnee. Autofahrer berichten von schwierigen und chaotischen Zuständen.

A8: Schnee hat die Autobahn fest im Griff

Auch auf der A8 hat der Schnee die Autobahn fest im Griff. Zwischen München und Irschenberg sind die Gassen in beide Richtungen voll Schnee. Nur isolierte Gassen sind frei befahrbar. Dies informiert die Autobahnpolizei Holzkirchen auf Anfrage. Der Grund ist auch im Süden Münchens starker Schneefall. Der Verkehr fließt langsamer als üblich, es kommt zu Behinderungen. Außerdem ist zwischen Weyarn und Holzkirchen ein Unfall aufgetreten. Nach Angaben der Polizei ist der Verkehr nicht betroffen. Die Autobahnmeisterei ist im Einsatz, um die A8 vom Schnee zu befreien.

Auf der B20 in Niederbayern warnt der Bayerischer Rundfunk zwischen Landau an der Isar und Simbach vor Gefahr durch Schneedecke. Es wird empfohlen, langsam zu fahren.

Wegen Lawinengefahr ist die B307 Tatzelwurm – Bayrischzell laut BR zwischen der Abzweigung Rosengasse und Bayrischzell geschlossen.

Offizielle Warnung vor Schneefall: An diesen Orten sind bis zu 25 Zentimeter Neuschnee möglich

Update vom 3. Februar 2019, 6:31 Uhr: Der Schnee kommt wieder! Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Bayern wird voraussichtlich bis Montagmorgen viel Schnee liegen. In den Alpen, vom südlichen Vorland bis nach Südniederbayern und im nördlichen Bayerischen Wald sind 15 bis 25 Zentimeter Schnee möglich – manchmal sogar bis zu 30 Zentimeter. "Ein größerer Teil sammelt sich innerhalb von 12 bis 18 Stunden", sagte der DWD. Vom nördlichen Alpenvorland bis zum Oberpfälzer Wald liegt Neuschnee. Möglich sind 5 bis 15 Zentimeter. Im restlichen Bayerngebiet sind es 1 bis 5 Zentimeter.

Spread Schnee kann kommen. In den Bergen ist Permafrost nach Prognosen auch häufiger. Selbst in der Nacht von Montag kann leichter bis mäßiger Frost sein. Außerdem kann es aufgrund von Frostnässe zu territorialer Glätte kommen.

Glattheit und starker Schneefall: Winterliche Straßenverhältnisse am Wochenende

Update vom 2. Februar 2019, 10:45 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst erwartet viel Neuschnee. Es soll von Nacht bis Sonntag bis Montagmorgen schneien. In den Alpen, im südlichen Alpenvorland und im Bayerischen Wald werden 15 bis 25 cm Neuschnee erwartet, teilweise sogar 30 cm. Der Schneefall kann vor Ort bizarr sein, da er sich in einem Zeitfenster von 12 bis 18 Stunden konzentriert.

Im nördlichen Voralpenland, auf der Alb und im Oberpfälzer Wald erwarten die Wetterexperten Neuschnee von 5 bis 15 cm. Im übrigen Bayern werden 1 bis 5 cm Fläche für Fläche erwartet. Achtung: Schnee und Frost können im gesamten Freistaat glatt werden.

Für Teile Oberbayerns (Regionen Rosenheim, Ingolstadt, Chiemgau und Berchtesgadener Land) sowie weite Teile der Oberpfalz gilt am Samstag um 12 Uhr eine offizielle Warnung vor Schwarzeis.

Die Höchsttemperaturen am Samstag betragen in Schwaben 6 Grad. Der Sonntag wird frostig, besonders in den Bergen. Die höchsten Temperaturen sollten bei Untermain liegen – mit 4 Grad. Am Montag werden bayerische Frühwerte von -2 bis -7 Grad erwartet.

Wettervorhersage: Glattheitsgefahr am Samstagmorgen in Bayern

Update vom 1. Februar 2019, 12:27 Uhr: Ein bisschen Regen, Eisbildung und Schnee – in Bayern konnte das Wetter für das Wochenende variiert werden, zusätzlich zum Alpen-Föhn.

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, lenkt ein starker Tiefpunkt über Biskaya (eine Bucht des Atlantiks, die sich entlang der Nordküste Spaniens und der Westküste Frankreichs erstreckt) vom Südwesten aus milde Luft nach Bayern. Dies ist insbesondere in höheren Klassen der Fall. Die Alpen haben auch einen Haartrockner.

Video: Am Wochenende neuer Schneeroller auf dem Marsch

Straßen können in Bayern glatt werden – Schneefall in den Alpen

In der Nacht vom Samstag besteht lokales Eisrisiko, im Spessart und in der Rhön auch Glätte aufgrund von etwas Schnee, so der DWD. Auf höheren Alpengipfeln kann es stürmisch sein mit Sturmböen um 80 km / h – an exponierten Stellen sind sogar einzelne Sturmböen um die 120 km / h möglich. In Föhn-Tälern kann es auch windig sein mit Böen um 70 km / h.

Außerdem kann es in der Nacht zum Samstag leichten Frost geben. Neben Frost und Wind kommt Schneefall hinzu. Besonders in den Bergen kann es laut DWD leicht schneien. In der Nacht zum Sonntag warnt der Meteorologiedienst in den Alpen jedoch vor "wahrscheinlich auffallenden Neuschnee von mehr als 10 Zentimetern" und in einer Stagnation von über 15 Zentimetern – innerhalb von 12 Stunden.

Wetter in Bayern: DWD mit seltener Warnung – Bayern war im Januar das kälteste Bundesland

Update vom 30. Januar 2019, 14.46 Uhr: Eine kleine Depression strömt quer durch Deutschland in die Nordsee, die feuchte, kalte Luft aus Südwesten nach Bayern bringt. Oberhalb von 500 bis 600 Metern kann es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) tagsüber zu Lichtpermafrost kommen. In der Nacht zum Donnerstag kann es zu teils leichtem bis mäßigem Frost kommen, auch in Alpentälern starker Frost – Eine Warnung wird im DWD selten gelesen.

Bis zum Donnerstagabend können Teile von Franken und der Alpen durch leichten Schneefall örtlich glatt werden.

Wetter in Bayern: Der Januar war in Bayern besonders kalt

In Bayern war es im Januar genauso kalt wie in keinem anderen Bundesland. Die Temperatur im Freistaat beträgt seit Monatsbeginn im Durchschnitt minus 0,9 Grad Celsius, wie aus vorläufigen Zahlen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Mittwoch hervorgeht. Trotz der vielen Schneefälle in Süd- und Ostbayern hatte die Offenbacher Behörde in Nordrhein-Westfalen noch mehr Niederschlag.

Wetter in Bayern am Dienstag, 29. Januar: Viele Unfälle aufgrund von Laufruhe

Eisige Nässe und Schneefall führten laut Polizei zu zahlreichen Unfällen. Allein aus Oberfranken meldet die Polizei 24 Unfälle mit Glattheit. Drei Menschen wurden leicht verletzt. Unter anderem rutschte ein Lastwagen, rammte ein Auto und stieß es von der Straße ab.

Auch im Norden Oberbayerns gab es mehrere Unfälle. Interessanterweise sind die betroffenen Regionen nur die Ecken, die dem beispiellosen Schneechaos Anfang Januar verschont geblieben sind.

Glattheitsunfälle traten auch in Nordrhein-Westfalen auf. In Gütersloh stürzte ein 23-jähriger Autofahrer schwer ab, berichtet owl24.de *.

In den kommenden Nächten kann es nach Angaben des deutschen Wetterdienstes immer wieder zu kleineren Schneefällen über Bayern kommen. Tagsüber plus Grad und nachts anhaltender Frost kann es aufgrund von Frostnässe immer wieder zu gefährlich glatten Straßen kommen.

Am Wochenende sieht der Deutsche Wetterdienst ein bekanntes Wetterphänomen in der Nähe der Alpen. Föhnwinde könnten am Freitag für plus 10 Grad am Alpenrand sorgen. Laut Langzeitprognose gibt es zudem viel Niederschlag, was für ein interessantes Wetter in Südbayern sorgen sollte.

Video: Wettervorhersage – Heute wird es problematisch!

kmm

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