Wer zu viel verdient, um eine Energieprämie zu erhalten, kann einen Vertrag auf den Namen eines Kindes abschließen: „Hintertür, die ethische Fragen aufwirft“

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Die Förderung gibt es nur für Singles, die nicht mehr als 62.000 Euro netto im Jahr verdienen und Paare mit einem gemeinsamen zu versteuernden Einkommen von maximal 125.000 Euro netto. Für die höchsten Einkommen würde dann ein Teil dieser Energieförderung über die Steuererklärung zurückgefordert. Es stellt sich aber auch heraus, dass es möglich ist, sich dem zu entziehen und somit trotzdem die volle Prämie behalten zu können.

Personen, die ein zu hohes Einkommen haben, um Anspruch auf die Energieprämie zu haben, könnten diese trotzdem erhalten, wenn sie ihren Energievertrag auf den Namen ihrer Kinder übertragen, auch wenn diese noch minderjährig sind und daher kein Einkommen haben. Die gesamte Energieprämie würde dann an die Kinder gehen.

Het Laatste Nieuws hat es auf die Probe gestellt und versucht, einen Vertrag mit dem Energieversorger Engie auf den Namen eines vierjährigen Kindes zu übertragen. Das hat ohne Probleme funktioniert. Engie selbst gab auch an, dass sie aufgrund von Datenschutzgesetzen nicht prüfen können, ob es sich um ein minderjähriges Kind handelt oder nicht.

„Das ist eine Lücke, die ethische Fragen aufwirft, und es liegt an der Regierung, etwas dagegen zu unternehmen“, sagt Michel Maus, Professor für Steuerrecht (VUB). „An die Gewährung der Prämie sollten weitere Bedingungen geknüpft und hinterher kontrolliert werden. Denn natürlich bleibt ein Belgier ein Belgier und es wird immer Menschen geben, die versuchen werden, das Beste aus ihrem Können herauszuholen. Die Energieunterstützung muss sein für die Menschen da, die es brauchen.”

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