Wir müssen weniger Energie verbrauchen, aber gibt es Raum zum Sparen?

Nutzung bis jetzt

Demnach wurde im vergangenen Jahr in den Niederlanden weniger Erdgas verbraucht als im Vorjahr Zahlen vom CBS† Der niederländische Erdgasverbrauch betrug im Jahr 2021 etwa 40 Milliarden Kubikmeter, 2 Milliarden weniger als im Jahr 2020. In diesem Jahr ist er zurückgegangen Verbrauch von Erdgas durch die Verbraucher noch weiter, wegen des milden Winters, aber auch, weil die Verbraucher durch den Krieg in der Ukraine und hohe Gaspreise vorsichtiger und sparsamer geworden sind.

So wird in letzter Zeit bewusst oder unbewusst beim Gasverbrauch „gespart“. Klima- und Energieminister Rob Jetten fordert die Haushalte auf, noch mehr zu sparen, indem sie zum Beispiel kürzer duschen und die Klimaanlage so wenig wie möglich nutzen.

Die Verbraucher möchten auch nachhaltigere Entscheidungen treffen, sagt Olof van der Gaag, Vorsitzender des niederländischen Verbands für nachhaltige Energie (NVDE). Er freue sich über die dringende Aufforderung der Regierung, Energie einzusparen, „aber es kann sogar über eine bloße Aufforderung hinausgehen. Denn auch für Unternehmen gibt es viel zu gewinnen.“

Platz zum Sparen

Dem schließt sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Klima an. „Beim Energieverbrauch gibt es noch viel Flaute, sodass Unternehmen viel sparen können“, sagte ein Sprecher. Das Ministerium arbeitet an einem Plan mit konkreten Sparbeispielen.

Eine der wichtigsten Maßnahmen in diesem Plan ist die „Trennung“ von Unternehmen. Das bedeutet, dass Unternehmen sich verpflichten, weniger zu produzieren und damit weniger Gas oder Strom zu verbrauchen. Dann käme es zu einer finanziellen Entschädigung.

Die Arbeitgeberverbände VNO-NCW und MKB-Nederland sind sich einig, dass das Kabinett Maßnahmen ergreift. „KMU sind eine sehr breite Gruppe. Von Schuhmachern bis zur Papierindustrie. Ob ein Shutdown möglich und interessant ist, hängt von der Art des Unternehmens und den Entschädigungsregelungen ab Finanzierung im Voraus.“

Es besteht bereits eine Pflicht

„Ich vermisse bauliche Lösungen“, sagt Van der Gaag, „denn sobald das Wetter möglich ist, werden einige Unternehmen wieder so viel verbrauchen wie vor den Maßnahmen.“ Der Fokus liegt vor allem auf der Kurzfristigkeit. Zudem hat es keinen konkreten Prozentsatz oder Zahl erwähnt, wo wir uns in Richtung Energieeinsparung bewegen müssen.”

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Er erwähnt eine weitere, ältere Maßnahme, die ebenfalls zu großen Einsparungen führen kann, die Energieeinsparpflicht† Diese verpflichtet Unternehmen zu Energiesparmaßnahmen, die sich innerhalb von fünf Jahren erholen lassen, wie z. B. die Umstellung auf LED-Beleuchtung oder eine bessere Isolierung. Dies ist unabhängig von den neuen Maßnahmen, aber bisher wurde nur wenig oder gar keine Durchsetzung durchgeführt. Minister Jetten will das ändern.

Laut Beratungsunternehmen Common Futures und NVDE können durch eine verbesserte Durchsetzung 1 Milliarde Kubikmeter Erdgas und 5 Milliarden kWh Strom eingespart werden, was fünf Prozent des Stromverbrauchs in den Niederlanden entspricht.

Laut Krisenplan wird die Regierung in Phase zwei oder drei nur dann Zwangsmaßnahmen ergreifen, wenn die Vorräte erschöpft oder sehr begrenzt sind. Noch ist es nicht soweit: In Phase eins ist noch Platz. Obwohl Unternehmen und Haushalte noch zu nichts verpflichtet sind, geht das Ministerium davon aus, dass dem Aufruf Gehör geschenkt wird. „Schließlich gibt es nicht nur Druck von der Politik, sondern auch von der Gesellschaft, sich einzubringen.“

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